Archive for Mai, 2008

Asus P5Q Deluxe (UPDATE Testergebnisse im Thread)

LN2 CPU Kühlerfertigung

Inhaltsverzeichnis:

Einleitung
LN Kühlerfertigung
Fazit

Einleitung:

Nach dem ich mich seit ein paar Jahren intensiv mit der CPU und GPU Kühlerfertigung beschäftige und diese Kühler regelmäßig in der Mittagspause oder nach Feierabend anfertige, habe ich mich dazu entschlossen, euch mal hinter die Kulissen schauen zu lassen. In der nun folgenden Fotoserie ist der komplette Bau einer meiner LN2 CPU Kühler der neuesten Generation von A bis Z dokumentiert. Ich würde mich sehr über euer Feedback freuen, wie euch die Bilder und der Artikel gefallen hat.

Vorab: Die Kühler entstehen momentan an schon etwas älteren, betagten Dreh- und Fräsmaschinen, die bei uns im Betrieb eigentlich kaum jemand nutzt oder wenn, werden die Maschinen wochenlang überhaupt nicht mehr genutzt. Unsere benötigten Dreh- und Frästeile für den Betrieb werden mittlerweile außerhalb der Werkstatt gefertigt. Auch wenn man an den Maschinen noch richtig Hand anlegen muss und wirklich nichts automatisch oder CNC gesteuert ist, bin ich heilfroh, dass die Maschinen noch hier in der Halle stehen. So kann ich, wenn meine freie Zeit es zulässt, die Maschinen zur Kühlerfertigung nutzen und meinen Beitrag zur AwardFabrik Community beitragen. Ich finde hier zählt der Enthusiasmus.

Die AwardFabrik hat sich in der Vergangenheit dem Thema Overclocking und allem was damit zusammenhängt deutlich mehr als andere Webseiten angenommen. Genau so wollen wir auch zukünftig  weiter machen und präsentieren euch nun mit etwas Stolz die Bilderserie über die Fertigung eines LN2 CPU Kühlers. Diese Review ist nur der Anfang, eine detaillierte GPU Kühlerfertigung von A-Z ist schon im Hangar. Weitere Projekte werden sicherlich folgen.

Um das Bild zu vergrößern, reicht ein Klick auf das Bild

LN Kühlerfertigung:

Zunächst wird das 80mm Kupfer in das Dreibackenfutter der betagten Matra- Drehbank eingespannt. 
Ein 10~12mm Loch wird vorgebohrt um den Weg für den Meißel zu ebnen.

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Wie ihr sehen könnt, hat die bescheidene Drehbank noch nicht mal einen Diagonalen Vorschub. Somit muss ich den Schraubstock einstellen auf mein Maß und mit Hand Kurbeln. Oldschool ;-). Anschließend kommt die Passung für das Alu-Rohr. Hier nehme ich einfach ein rundes Maß. Bei einem Durchmesser von 60mm nehm ich am Rohr 1,5zentel Untermaß.

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Abgelängt wird an der Bandsäge. Bei den momentanen Kupferpreisen ist jeder Millimeter wichtig. Beim Abstechen auf der Drehbank macht ein so genannter Abstech Meißel (ca. 4mm breit) deutlich mehr Material zunichte wie das 1,3mm breite Sägeblatt der Bandsäge. Das Auffangen und Sammeln der Kupferspäne bei den heutigen Preisen sollte man sich überlegen.

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Ein gedrehter Konus auf die leichte Art. Nicht unkritisch, da der Meißel die komplette Breite des Werkstoffs auf einmal wegnimmt. Ein paar Rattermarken sind bei dieser Drehweise vorprogrammiert. Hier fehlt mir manchmal die Lust den Schraubstock anzustellen. Außerdem gibt es keinen Schönheitspreis zu gewinnen, da der Kühler so oder so isoliert wird.

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Nun kommt die Bearbeitung des Aluminiumoberteils. Das Material dazu habe ich bereits schon vorgebohrt in der Schublade liegen. Wenn ich was bekomme wird es auf 38mm aufgebohrt damit ich dann nur noch die Passung machen muss. Wie gesagt 1,5 ~ 2 zehntel Millimeter Übermaß ist gar kein Problem einzupressen, wenn die Fasen mit Schmirgelpapier sauber abrundet sind.

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Jetzt helfen nur noch WLP und eine Nadelpresse

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Dass die Verbindung hält zeigt der nächste Schritt: Beim Einspannen in die Drehbank wird nur noch der Alu Bereich gespannt, mehr ist nicht nötig, denn das hält wie verklebt oder als wäre es aus einem Guss. Zum Polieren kommt herkömmliches Chromputzmittel des Herstellers Autosol zum Einsatz. Nach kurzem Polieren stellt sich der Glanz ein.

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Danach wird umgespannt und das Aluminium Teil bekommt sein Endmaß und Politur. Das bereits vorpolierte Kupfer wird beim Einspannen mit Schmirgelpapier geschützt.

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Um das spätere LN2 eingießen zu erleichtern, wird ein möglichst breiter Konus angedreht.

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Hier das Resultat. Natürlich kam auch hier noch die Politur zum Einsatz um die Erscheinung noch ein wenig zu verschönern.

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Die Isolierung tut ihr Übriges. Die Fertigung vom Aufsatzrohr und Teflon-Halter ist in dieser Bilderserie noch nicht berücksichtig, da die Idee erst später geboren ist.

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Fazit:

Das war der LN2 CPU Kühler der vorletzten Baureihe. Hier wurden der Konus und die Kupfermasse optimiert. An der neuen aktuellen Version ist der Montagehalter nach oben versetzt um das Isolieren zu erleichtern. Ich hoffe euch gefallen die Einblicke, weitere Bilderserien werden in der nächsten Zeit folgen. 
Wer selber mal einen Dice- Kühler bauen will kann sich vielleicht hier aus meiner Zeichnung ein paar Ideen holen und es dann selbst verwirklichen. Eventuell bestehen ja eine Nutzungsmöglichkeiten einer Drehbank/ Presse oder Fräsmaschine. Es handelt sich bei der Zeichnung um einen Dice Kühler mit eingepresstem Kupferkern.

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Hier ist noch ein Thread den ich euch besonders ans Herz legen möchte: LN2 Kühlergallerie



Autor: Andreas Zelba (Otterauge)
 
Diskussionsecke im Forum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4….3…..2…..1, erste 3DMark Vantage Ergebnisse!

Nach dem vergangene Woche der lang ersehnte Futuremark Hotfix für den 3DMark Vantage erschienen ist – somit die Unterschriftenaktion der AF ein voller Erfolg war -war es dieses Wochenende höchste Zeit, erste Erfahrungen mit dem neuen 3DMark Vantage zu sammeln. Bereits am letzten Wochenende haben die Vorbereitungen zum anstehenden Benchen begonnen. Ziel der ganzen Aktion war es, vordere Platzierungen in den 4 unterschiedlichen Wertungen des 3DMark Vantage in der Hall of Fame zu erreichen. Die Spezialkühler dazu hat mal wieder unser Kühlerspezialist Otterauge beigesteuert (THX). Die zweite noch fehlende Foxconn 9800GX2 haben wir auf die schnelle bei ebug mit Turboversand gekauft. Als letztes kam am Mittwochabend um 19 Uhr Stickstofflieferant Joahnn Broser vorbei und brachte uns 100L Stickstoff. Das sollte reichen! 

 

Wir wollen euch hier die erreichten Ergebnisse und das Setup kurz vorstellen, die ganzen Bilder vom modden, löten, benchen findet ihr ab sofort in diesem Thread: KLICK

 

Wichtig: Wir sind bei diesem ersten 3DMark Vantage benchen nicht an das Limit der CPU und der Grafikkarten gegangen. Die Vortesterei der unterschiedlichen Biosversionen der Grafikkarten, hatte bereits einiges an Stickstoff verschlungen. Bei den Haupttests liefen in der Stunde ungefähr 10-15L Stickstoff in die LN2 Behälter. Nach 4 Stunden und einigen Durchläufen 3DMark Vantage, war heute Mittag kurz vor F1 Beginn der komplette Stickstoff verbraucht. Ihr könnt sicher sein, weitere Tests werden folgen.

Für die besondere Unterstützung möchte ich auf diesem Weg drei guten Freunden danken: Den Anfang macht der Mushkin Vizepräsident Steffen Eisenstein, weiter geht es über den Kühlerbauer Andreas Zelba (Otterauge) und den Abschluß macht Marc Lange (JoeCool). Danke für eure Unterstützung! 
 

 

Hier das Setup:

CPU: QX9650@5330@LN2@-100°C, Pott made by Otterauge
RAM: Mushkin DDR3 14400@7-6-5-15@1800MHz
Mainboard: XFX 790SLI

PSU: PCPC 1200W
Grafikkarten: 2x Foxconn 9800GX2@ 900/1100MHz@- 75°C, Pott made by Otterauge
Monitor: 24“ Eizo



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Die erreichten Ergebnisse:

 

3DMark Vantage (Entry Preset):

49722 Punkte, 4ter Platz in der Hof

Comparelink: Klick 


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3DMark Vantage (Performance Preset):

21677 Punkte, 3ter Platz in der Hof

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3DMark Vantage (High Preset):

15681 Punkte, 2ter Platz in der Hof

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3DMark Vantage  (Extreme Preset):

8963 Punkte, 1ter Platz in der Hof

Comparelink: Klick


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Screen der Hall of Fame:

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Chaintech Apogee GT DDR2 1150


Chaintech hat den Overclocking RAM Markt um ein weiteres Schmuckstück erweitert. Das APOGEE GT DDR2 1150  4GB Kit  springt einem gleich ins Auge. Seit Langem halten sich DDR2 Speicherpreise auf einem recht  niedrigen Niveau und man kann nur noch mit außergewöhnlichem Design oder herausragenden Overclocking-Werten sein Produkt von der Masse abheben. Hier setzt der APOGEE GT Speicher auf Kühlkörper, die der Corsair Dominator Serie entsprechen. Das 4 GB Speicherkit läuft nach Werksangaben mit 1.150 MHz @ 5-5-5-15 bei 2,1 V. Ob sich die APOGEE GT mit den Großen von Corsair, Mushkin, OCZ oder Kingston messen lassen kann, muss sich erst noch zeigen.

Walton Chaintech
Im Jahr 1986 wurde das Unternehmen Chaintech gegründet. Das mit Ultra Performance Motherboards den Markt mitbeherrschte Unternehmen änderte den Name 2005 in die Walton Chaintech Corporation. Walton Chaintech ist Hersteller einer breite Palette von Mainbords, Grafikkarten und Speicherriegeln, um hier nur einen kleinen Auszug aus dem Produktportfolio zu nennen. Ende 2006 kamen erstmals Speichermodule auf dem Markt und der Name APOGEE war geboren. Walton Chaintech stellt die Module im eigenen Haus her, dadurch ist eine gleichbleibend hohe Qualität und preisliche Wettbewerbsfähigkeit gewährleistet. Unser Test wird alle gängigen Benchmarks verwenden, um ein ausgewogenes Bild bei dem Einzeltest zu zeigen.

Chaintech Apogee GT DDR2 1150

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ASUS P5E3 Premium vs. GIGABYTE X48T-DQ6


Gerade mal 3 Monate nach unserem Review über die Top-Mainboards von ASUS und GIGABYTE mit X38, halten wir wiederum die Spitzenklasse der beiden Hersteller mit dem neuen X48-Chipsatz in den Händen. Aber ist der X48 wirklich ein neuer Chipsatz? Darf man den Gerüchten im Internet glauben, handelt es sich bei den X48-Chipsätzen um selektierte X38er. Wirft man einen Blick in das Datenblatt, verstärkt sich dieser Verdacht, denn neben dem offiziellen Support von 1600 MHz FSB Quadpumped, den viele X38-Board auch offiziell können, findet man so gut wie keine Unterschiede. Im Bereich des Arbeitsspeichers ist der X48 offiziell auf DDR3 beschränkt, ob sich allerdings alle Hersteller daran halten werden ist fraglich.

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Neu bei beiden Probanden ist ein zusätzlicher Chip, welcher für eine reduzierte Stromaufnahme sorgen soll. Aber auch dieses Feature beschränkt sich nicht auf den X48-Chipsatz und ist mittlerweile bei P35- und X38-Boards zu finden.

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