Archive for März, 2009

GOOC 2009 – Eindhoven

GIGABYTE, hauptsächlich auf dem Deutschen Markt bekannt durch Mainboards und Grafikkarten, veranstaltet auch im Jahr 2009 einen Overclockingwettbewerb mit Namen „Gigabyte Open Overclocking Championship“ (GOOC). Um zum Finale nach Taipeh zu gelangen müssen die Teilnehmer zunächst zwei Qualifikationsrunden überstehen. Diese finden auf nationaler und internationaler Ebene statt. In Deutschland musste in einer Onlinequalifikation der Overclocker sein Können im Super Pi 4M Benchmark unter Beweis stellen. Gelang es einen der ersten drei Plätze zu belegen, bekam man ein Ticket zur nächsten Qualifikation in Eindhoven. Von dort aus fährt der Erstplatzierte nach Prag. In Prag treffen schließlich alle Europäischen Teams zusammen, die sich in den Vorrunden durchsetzen konnten. Aus stolzen 13 Teams wird der Gewinner zum Finale nach Taipeh eingeladen und darf sich dort mit Top-Overclockern aus den USA und Asien messen.

Nach erfolgreich bestandener Onlinequalifkation waren wir am 28.3.2009 in Eindhoven dabei. Dort trafen sich insgesamt 6 Teams aus Belgien, Deutschland, Niederlanden und der Schweiz:

Team Belgium – Massman & Pt1t
BT Overclocking (Niederlande)
Neil & Bart (Niederlande)
Ocaholic (Besi, splmann)
OC Hannover
Award Fabrik (stummerwinter, @rne)

Gebencht wurde Super Pi 8M sowie 3DMark 06. Dabei wurde sowohl die Gesamtscore als auch die HDR/ SM3.0 Score separat gewertet. Mit folgender Hardware mussten sich die Teilnehmer auseinandersetzen:

CPU: Intel Core i7 940 ES
Mainboard: Gigabyte GA-EX58-UD4P
Speicher: 3 x 1Gb Kingston KHX14400D3K3/3GX
Grafikkarte: Gigabyte GV-N260C896H-B
Netzteil: ENERMAX Revolution85+ 1050W

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Kühltechnisch hatten die Overclocker bei der CPU freie Wahl, insgesamt 160L LN2 standen bereit.
Das Betriebssystem wurde von Gigabyte eingerichtet, eigene Software durfte nicht eingesetzt werden. Hardwaremodifikationen waren nicht gestattet, die Grafikkarte durfte nur mit Stockkühler betrieben werden.

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Um 9:00 Uhr morgens startete das Event in Eindhoven. Nach und nach trafen die verschiedenen Teams ein, die Plätze waren frei wählbar. Dadurch wurde die Hardware per Zufall zugewiesen. Schnell war klar: Eine gute Grafikkarte und CPU sind das A und O für einen ersten Platz. Besonders die Grafikkarte konnte aufgrund der starken 3DMark 06 Gewichtung zum Nadelöhr werden.
So ging es nach der Begrüßung und Vorstellung der Teams ans Set up. Zum Aufbauen und Vortesten hatten die Teilnehmer von ca. 10:00 Uhr bis 14:00 Uhr Zeit. Wir fingen sofort mit dem Aufbau an und entschieden uns, die einzelnen Komponenten auf ihre Limits zu testen. Aufgrund des Engineering Samples waren nur zwei Speicherteiler verfügbar, weshalb wir den Kingston DDR3 Ram, vermutlich bestückt mit HCF0, nicht ausreizen konnten. Ein Ramtakt um 860MHz bei CL 7-8-7-21 erwies sich für uns als das Optimum der Riegel. Das EX-58-UD4P ließ sich beim Vortesten zu knapp 220MHz QPI Takt bewegen. Bei einem Multiplikator von 23 mit aktiviertem Turbomodus sollte dieser Takt ausreichen, um unsere CPU an ihr Limit zu bringen. Nachdem wir uns einen Überblick über Mainboard und Speicher verschafft hatten, testeten wir die Geforce GTX 260. Nach Vergleichen mit den erreichten Frequenzen der anderen Teams wurde deutlich: Wir hatten die vermutlich schlechteste Grafikkarte im Feld erwischt. Lediglich 720 MHz Core und knapp 1350 MHz Speichertakt waren unter Luft möglich. Zum Vergleich: Team Belgiums GTX 260 schaffte mühelos 750MHz Core Takt, auch die Karte der Schweizer lag mit 740MHz deutlich über unserer. Bereits zu diesem Zeitpunkt ahnten wir nichts gutes für den kommenden Wettbewerb aufgrund der starken Gewichtung des 3DMark 2006.

Gegen 11:00 Uhr kühlten wir schließlich die CPU runter. Es stellte sich heraus, dass unsere CPU zum Mittelfeld gehörte. Super Pi 8M lief mit knapp über 4800MHz durch (210×23), danach war sie allerdings völlig am Ende. Kein MHz mehr war möglich. Im 3DMark 06 mussten wir uns mit 4550MHz begnügen. BT Overclocking hatte die mit Abstand beste CPU erwischt. An die 5 GHz im Super Pi 8M stellte unter Kaskade kein Problem dar.

Als der Startschuss für die Super Pi 8M Läufe gegeben wurde, war unser System bereits komplett getweakt, inklusive Copy-Waza vom USB Stick Gestärkt durch ein paar Sandwiches, die es Mittags gab, gingen wir mit Spaß an den 8M.
Letztlich erreichten wir mit 23x210MHz 1m 37s 250ms und damit den dritten Platz. Zwei mal hatten wir ein besseres Ergebnis (1m 37s 000ms und 1m 37s 048ms), doch beim Screenshot fror das System leider ein. Durch stummerwinters Tweaks konnten wir die wohl beste Effizienz unsere mäßige CPU ausgleichen. Die Scores wurden dabei immer aktuell auf einem großen Bildschirm angezeigt.

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Hier die Ergebnisse des 8M Wettbewerbs:

SuperPi 8M
Place Contestant Time Points
1. BT Clocking 1m 35s 422ms 12
2. Belgium- Massman & PT1T 1m 37s 157ms 10
3. Award Fabrik 1m 37s 250ms 8
4. Neil & Bart 1m 38s 782ms 6
5. Ocaholic 1m 40s 390ms 4
6. OC Hannover 1m 42s 875ms 2 

Nachdem die Zeit für Super PI 8m zu Ende war, gönnte man uns eine 15 minütige Pause. In dieser Zeit loteten wir noch einmal die CPU aus und kamen auf die bereits angesprochenen maximal erreichten 4550MHz ohne HT.
Als der Startschuss gegeben wurde war es ein echter Krampf eine halbwegs gute Score mit der Grafikkarte hinzulegen. Zwei mal erreichten wir den Cold Bug nach dem zweiten CPU Test. Um das Maximum aus der Karte rauszuholen, bot uns Besi noch etwas ganz Besonderes an. An dieser Stelle nochmal großes Danke dafür! Drei Tripple SLi Pötte stellten wir vor den Radiallüfter der Karte und kühlten diese mit LN2 runter, um die Karte auf halbwegs gute Temperaturen zu bringen. So starteten wir 6 Minuten vor Schluss einen letzten Lauf, den wir noch zu Ende bringen durften und erreichten mit Zittern 23226 Punkte. Neil & Bart hauten kurz nach uns noch eine Leicht bessere Score raus und verdrängten uns vom 4. auf den 5. Platz.
Insgesamt war das Feld im 3DMark06 kaum Auseinander. Die Schweizer fegten allerdings alle weg, da Sie in einer Box benchten und so Temperaturen auf der Grafikkarte erreichten wie kein anderer Teilnehmer. Hatte man nach den anfängliche Schwierigkeiten und dem verkorksten 8M Lauf noch etwas anderes erwartet, konnten sie sich durch die ersten Plätze im 3DMark 06 auf den zweiten Platz vorkämpfen. Gratulation!

3DMark2006 Total
Place Contestant Result Points
1. Ocaholic 24266p 10
2. Belgium- Massman & PT1T 23849p 8
3. Neil & Bart 23348p 6
4. BT Clocking 23323p 4
5. Award Fabrik 23226p 2
6. OC Hannover 22302p 0 


3DMark2006 HDR/SM3
Place Contestant Result Points
1. Ocaholic 10129p 6
2. Belgium- Massman & PT1T 9853p 5
3. Neil & Bart 9800p 4
4. Award Fabrik 9735p 3
5. BT Clocking 9655p 2
6. OC Hannover 9048p 1 

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Mit 23 Punkten stand schlussendlich auch der Sieger fest, der aus Belgien kam. Gratulation an Massman und Pt1t für ihre Scores!

An dieser Stelle sei erwähnt, dass trotz des harten Wettbewerbes immer Tipps ausgetauscht und Unterstützung gewährt wurde. Am Ende folgte die Siegerehrung und abschließende Worte. Danach wurde ein dickes Buffet aufgefahren und an der extra bereitgestellten Bar ordentlich ausgeschenkt. Die Organisation vor Ort war sehr gut, es hat nichts gefehlt. Bei Fragen bekam man kompetente Antworten. Zwar dachten wir anfangs 160L Stickstoff seien zu wenig, wurden aber des Besseren belehrt. Es war sogar etwas über.

Abschließend können wir sagen, dass wir trotz der mageren Ergebnisse viel Spaß hatten. Es war toll mit anderen Overclockern das Hobby zu teilen und eine schöne Zeit zu haben. Somit gilt auch ganz besonders der Dank GIGABYTE für die Durchführung des Events, sowie ENERMAX, INTEL und NVIDIA für den Support mit Hardware.

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Hoffentlich bis zum nächsten Mal,

@rne & stummerwinter

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Gigabyte: gooc 2009

stummerwinter holt 3DMark2001 Weltrekord

Nach dem Aquamark 03 Weltrekord, welcher auf der CeBIT am ASUS Stand mit 388408 Punkte noch mal um 4000 Punkte übertroffen wurde schaffte es stummerwinter in einer heutigen Benchsession sich auch noch den 3DMark2001 Weltrekord mit 131419 Punkte zu holen. Obwohl mit einer GTX 295 Singlekarte von ASUS gebencht wurde, konnte er sogar den aktuellen SLI-Weltrekord um knapp 200 Punkte übertreffen. Neben der GTX 295 ASUS kamen ein ASUS RAMPAGE Extreme, ein PCPower&Cooling 860W Netzteil und ein INTEL E8600 zum Einsatz, welcher auf 6,4 GHz lief. Das ganze Setup lief Stickstoffgekühlt mit Grafik LN2 Pott von Otterauge und CPU LN2 Pott von stummerwinter.

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CPU-Kühler Roundup 03-2009

Einleitung:

Auch im noch jungen Jahr 2009 geht der Kampf um die Luftkühlkrone weiter. Um Euch einen groben Überblick über den aktuellen Markt zu geben, wollen wir Euch folgende CPU-Kühler etwas genauer vorstellen:

• Xigmatek Cobra
• OCZ Gladiator und Gladiator Max
• Thermaltake SpinQ und V1
• Scythe Mugen 2

Wie Ihr vielleicht schon erkennen könnt, sind wieder sehr namhafte Hersteller vertreten. Neben neu aufgelegten Klassikern sind auch neue, innovative Designs am Start, vor allem die Kühler von Thermaltake sehen sehr außergewöhnlich aus. Ob sie die Erwartungen erfüllen können, wird sich im Test zeigen.

Viel Spaß beim Lesen des Artikels.

Herzlichen Dank an Xigmatek (Caseking), OCZ, Thermaltake und Scythe für die Bereitstellung der Kühler.

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Blickpunkt: Grafikkarten

Cebit 2009
Blickpunkt: Grafikkarten

Alle Jahre wieder findet in Hannover die größte Computermesse der Welt statt. Dieses Jahr war es vom 03.-08.03 soweit und die Messehallen wurden mit Besuchern gefüllt. Auch wenn eines der Highlights der Messe sicherlich in Halle 22 auf dem ASUS Extreme Performance Lab stattfand, wo No_Name, Stummerwinter und Otterauge von der Awardfabrik ihr Bestes gaben um mit Hilfe von flüssigem Stickstoff Weltrekorde beim Overclocking zu erzielen, gab es auch noch anderes Interessantes auf der Cebit zu sehen.
Der besondere Blickpunkt soll daher einmal auf den Bereich Grafikkarten gelenkt werden. Zwar stellten weder Nvidia noch ATI gänzlich neue Lösungen vor, doch so tat sich gerade bei den Herstellern etwas, denn es gab vermehrt eigene Kreationen der Grafikkarten abseits der Referenzlayouts zu sehen.

Wer sich den Weg zu den verschiedenen Herstellern bahnte, dem fiel schnell auf, dass bei sämtlichen Herstellern von Nvidia basierten Grafikkarten Monitore mit dem Schild „Sprich in Bildern“ installiert waren, an denen man mit Hilfe einer aktiven Shutterbrille die Bildschirminhalte in 3D sehen konnte.

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Nvidia wollte auf der diesjährigen Cebit wohl ihre 3D Technik besonders publik machen und stattete auch den eigenen Stand mit einem großflächigen Bildschirm aus, auf dem mithilfe der genannten Brillen 3D Bilder zu sehen waren.

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Um die 3D Darstellung zu ermöglichen macht sich Nvidia die 120Hertz Technik zunutze, indem der Bildschirm immer abwechseln ein Bild für das rechte und eines für das linke Auge darstellt. Die aktive Shutterbrille wiederum dunkelt in einem 60Hertz Takt immer abwechselnd das linke und rechte Auge ab, sodass nur das passende Bild wahrgenommen werden kann. Die Technik funktioniert wohl bereits bei über 200 Spielen und funtktionierte tadellos. Je nach Anwendung waren sehr deutliche 3D Effekte zu sehen. Der Nachteil der Technik ist, dass eine sehr hohe Rechenleistung benötigt wird und das wahrgenommene Bild wie auf einem 60Hertz Röhrenmonitor zu „flackern“ scheint. Rein theoretisch soll die Technik ab einer Grafikkarte der Geforce 8er Serie nutzbar sein in Verbindung mit einem 120Hertz Bildschirm. Ein Betrieb mit einem 100Hertz Gerät soll auch möglich sein, allerdings nur mit Einschränkungen. Zusätzlich wird natürlich noch die Brille benötigt.

Beginnen wir nun mit einem kleinen Rundgang zu den verschiedenen Herstellern.

MSI stellte vermehrt Grafikkarten mit ihren „Hybrid Frozr“ Kühllösungen vor, die einen Semipassiven Betrieb der Grafikkarten ermöglichen. Zudem zeigte man die „Geforce N260GTX Lightning“, die stark vom Referenzdesign abweicht und darüber hinaus über ein „Airforce Panel“ verfügt, das im 5 ¼“ Slot des PCs verbaut werden kann und das eine Übertaktung unabhängig von Softwaretools erlaubt. Zudem verwendet MSI bei dieser Karte 1792MB Speicher – die doppelte Menge des sonst auf diesen Modellen zu findenden Speichers. Zusätzlich war natürlich auch ein Vertreter der kürzlich vorgestellten Geforce 9600GT Green zu sehen, der ohne Stromanschluss daherkommt und passiv gekühlt ist.

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Bei Gainward gab es keine direkten Neuheiten zu sehen. Am spektakulärsten stellte sich wohl auch hier die GTX260 in eigenem Layout mit Gainward typischen Dualfan Design dar.

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Interessant zu sehen war, dass auch Biostar Grafikkarten ausstellte. Interessant insofern, da es in diesem Bereich eher ruhig um den Hersteller geworden war, zumal sich Nvidia von ihnen als direkten Partner getrennt hatte. Allerdings – so sagte man uns würde man auch weiterhin Grafikkarten mit Nvidia Chips anbieten, lediglich wäre dies mit einer Zeitverzögerung verbunden, sodass man erst später als andere Hersteller die entsprechenden Lösungen anbieten könne.

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Sapphire lud uns zu einem Gespräch ein und zeigte uns die brandneuen Karten der Vapor-X Serie, die über ein neuartiges Kühlkonzept verfügen und somit besonders leise sein sollen – man sprach von 2000upm bei voller Drehzahl. Trotz der verbesserten Kühlung sollen sie für einen ähnlich niedrigen Preis wie die „normalen“ Modelle angeboten werden.
Besonders auffällig war der äußerst massive Kühler auf den Spannungswandlern beim HD4870 Modell. Zudem stellte das gezeigte Exemplar eine Besonderheit dar, da es sich um eine Version mit 2GB GDDR5 Speicher handelt. Zusätzlich zeigte man uns die neuen Netzteile der „FirePSU“ Serie. Diese werden von Enermax gerfertigt, werden aber wohl mit besonders guten Bauteilen versehen, sodass sie für einen Dauerbetrieb unter hoher Last besonders gut geeignet sein sollen – z.B. wenn mehrere Grafikkarten verwendet werden.

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Bei Gigabyte wurde uns als Highlight bei den Grafikkarten die neue „Silentcell“ Serie vorgestellt. Ähnlich wie bei den Mainboards wird auch hier die „Ultra Durable“ Technik verwendet. Durch Verwendung besonders hochwertiger Bauteile und eines verbesserten PCBs soll so die Lebensdauer, sowie die Energieeffizienz erhöht werden. Bisher war nur eine Geforce 9600GT aus der Silent Cell Serie zu sehen, aber es ist zu erwarten, dass bald andere Produkte folgen. Zusätzlich war eine GTS250 im eigenen Layout mit einer Zalman Kühllösung zu sehen.

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Zotac zeigte uns direkt eine ganze Reihe an neuen Produkten.
Zunächst stellte man uns die „Infinity“ Reihe vor. Bei den gezeigten Geforce GTX285 und GTX295 handelt es sich um von Werk aus mit Wasserkühler versehene Karten. Während die GTX295 „Infinity“ lediglich über einen Wasserkühler verfügt, hob man bei der GTX285 die Taktraten zusätzlich noch recht deutlich an. Anschließend zeigte man uns zwei PCs, auf denen ein Spiel ausgeführt wurde. Während der eine PC über eine Geforce 9600GT „Eco“ verfügte, setzte der andere auf eine normale 9600GT. Während die beiden PCs sonst identisch konfiguriert waren, konnten 25W beim PC mit der 9600GT „Eco“ eingespart werden.

Als besondere Neuerung war das „Remote PC“ getaufte Produkt zu sehen. Hierbei handelt es sich um eine „Fernsteuerungslösung“ über das Netzwerk. Während im PC eine Decoderkarte mit Netzwerkschnittstelle eingebaut wurde und das Signal des PCs über diese an einen Switch gesendet wurde, konnte das Signal mit dem „Remote PC“ dort wieder abgegriffen werden, wo es entschlüsselt wurde und an einen Bildschirm übergeben. So war es kein Problem über diese Lösung einen HD Film zu schauen oder ein Spiel in hoher Auflösung zu spielen. Für Netzwerke mit niedrigerer Bandbreite besteht die Möglichkeit zur Reduzierung der Qualität, sodass die Inhalte dennoch flüssig dargestellt werden können. Mit dieser Lösung ist es demnach möglich im Wohnzimmer auf alle Inhalte auf dem PC zuzugreifen, ohne diesen aber im Wohnzimmer stehen zu haben, wo der erzeugte Lärm unerwünscht ist und möglicherweise auch kein Stellplatz für ein PC besteht.

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Zu guter Letzt statteten wir ASUS einen Besuch ab. Dort wurden die Grafikkarten der „Formula“ Serie vorgestellt, die über eine neuartige Kühllösung verfügen, deren Form stark an einen Sportwagen erinnert. Welche Karten genau in diesem neuen Design erscheinen werden teilte man uns nicht mit, es wird aber wohl „Formula“ Karten sowohl im Einsteiger, Mittelklasse und Highend Bereich geben. Darüber hinaus präsentierte man uns eine GTX260 aus der Matrix Serie. Diese wird Semipassiv gekühlt sein und über die iTracker Software verfügen, mit der sich Lüfterdrehzahlen, sowie Taktraten und sogar diverse Spannungen anpassen lassen.

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Der Rundgang zeigt also, dass „GreenIT“, sowie die herstellerspezifische Anpassung der Produkte im Mittelpunkt stand. Wir denken, dass durch diese Anpassungen einige für die Endkunden interessante Lösungen entwickelt wurden, was sich möglicherweise durch Reviews in der Zukunft prüfen lässt.

Autor: Maurice Menne (Mome)

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Erste P55 Mainboards vorgestellt/ Update neue Mobos

Auf der CeBit 2009 ließen sich bereits heute verschiedene Mainboards bestückt mit dem kommenden P55 betrachten. Dieser ist für den Mainstream gedacht und bietet eine Plattform für die kostengünstigeren Core i5 Prozessoren. Wir konnten erste Bilder von ASUS und MSI ergattern. Beim ASUS Stand gibt es außerdem die Marine Cool Designstudie zu sehen, sowie die brandneuen Gene Mainboards (Rampage II Socket 1366 u. Maximus II Socket 775). MSI zeigt außerdem das neue Eclipse Plus, welches die Flaggschiff Position im Angebot von MSI einnehmen wird.

Des Weiteren gibt es eine neue Version in der P6T Serie, die auf den Namen P6T7 WS Supercomputer hört und ganze sieben PCIe X16 2.0 Slots bietet.

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Autor: Arne Mücke (@rne)

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Update neue Motherboards:

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