Archive for April, 2012

AwardFabrik IVYBRIDGE Mega-RoundUp

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9 ARTIKEL ZUM LAUNCH ONLINE:

-> Overclocking und Technik-Review by SoF
-> tonnenweise brandneue Mainboards by @rne – ASUS Maximus V GeneASUS Sabertooth Z77ASUS P8Z77-V Pro – GIGABYTE GA-Z77X-UD5H WiFi
-> stummerwinter’s erste LN2 Session bei mehr als 6.5 GHZ mit einer IB-Retail-CPU und Vergleich zwischen 3570K (ES) vs. 3770K Retail
-> RAM-Testing bis über DDR3-2600 by websmile
-> kurzer Leistungscheck der integrierten HD4000 sowie der LucidVirtu MVP Technologie by fuzz3l
-> IvyBridge als integrierte Lösung auf einem der ersten Zotac Z77 ITX-Boards by SeLecT      

ASUS P8Z77-V Pro

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Nachdem bereits einige Z77 Mainboards von ASRock, ASUS und GIGABYTE getestet wurden, folgt eine weitere Platine aus dem Hause ASUS.
Diesmal betrachten wir das P8Z77-V Pro. Die Mainboards mit Zusatz „Pro“ waren seit der Einführung sehr beliebt und machen bzgl. der Ausstattung den Spagat zwischen der Platine ohne Zusatz und der Platine mit „Deluxe“ Bezeichnung, die schon seit Sockel A Zeiten existiert. Die Unterschiede zu den anderen Serien aus dem Hause ASUS werden nach einem Blick auf die Featureliste deutlich. Ein Wi-Fi 802.11 b/g/n Modul samt Antenne wird mitgeliefert.  Über dieses Modul ist neben der normalen Netzwerkkonnektivität eine Remotesteuerung des PCs möglich.
Beispielsweise kann der PC via Tablet angesprochen werden. DLNA Streaming gehört ebenfalls zum Repertoire. Die neuen Features sind sicher für potentielle Käufer kaufentscheidend. Was sonst noch vom
Mainboard erwartet kann, werden wir im Folgenden untersuchen.

Vielen Dank zunächst an ASUS für die Bereitstellung des Mainboards!

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Ivy Bridge iGPU und Lucid Virtu MVP

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Mit der Einführung von Ivy Bridge und den dazu passenden Mainboards mit Intels Panther Point Chipsatz (Z77) hat auch ein neues Produkt der Firma Lucidlogix Einzug in den Markt. Die Firma Lucidlogix wird vermutlich dem einen oder anderen etwas sagen, daher hier nochmal ein kurzer Einblick in die Geschichte des Unternehmens.
Vor ca. 2 Jahren war die Firma mit ihrem Produkt Lucid Hydra in aller Munde. Mit einem zusätzlichen Chip auf dem Mainboard soll es möglich sein AMD Radeon Karten mit Nvidia Geforce Karten zu koppeln und so eine gesteigerte Leistung zu erzielen. Dieser Chip wurde aber nur auf wenigen Mainboards überhaupt verbaut und auch die Treiber bzw. die Unterstützung für manche 3D-Anwendungen war nur durch Profile geprägt und funktionierte alles in allem eher schlecht als recht. Neben schlechten Leistungswerten sorgten Darstellungsprobleme dafür, dass dieser Chip heute nicht verbaut wird und wenn man neusten Meldungen Glauben schenken darf, hat Lucidlogix die Weiterentwicklung auch eingestellt.
Jetzt hat die Firma ein neues Produkt in der Pipeline, was ein paar Nachteile ausräumt und alles in allem eine viel problemlosere Nutzung ermöglichen soll. Die Rede ist von Lucid Virtu MVP. Bei dieser Technik wird komplett auf einen zusätzlichen Chip verzichtet, es läuft alles über Software ab. Damit fällt ein Nachteil der alten Hydra-Technik, der erhöhte Kostenaufwand für die Produktion der Mainboards, weg.

Bei Virtu MVP wird der in Ivy Bridge eingebaute Intel HD 4000 Grafikchip dazu benutzt zu überprüfen ob sich das zu berechnende Bild vom vorherigen unterscheidet und um wieviel es sich unterscheidet. Anhand dieser Überprüfung wird der dedizierten Grafikkarte gesagt, ob und wieviel sie neu rendern muss um das neue Bild darzustellen. Und wenn jetzt für ein neues Bild zum Beispiel nur 20% neu berechnet werden müssen anstatt der vollen 100% ist eine Leistungssteigerung um das fünffache festzustellen.
 Aber das ist nicht der einzige Vorteil. Zusätzlich soll es so sein, dass man einstellen kann, dass für die Ausgabe immer die interne Intel HD 4000 zuständig ist und wenn 3D-Anwendungen benutzt werden auf die dedizierten GPU zurückgegriffen wird, die interne GPU aber weiterhin die Ausgabe tätigt, man den Monitor also nicht umstecken muss.
Was bedeutet das für uns als Jäger um das höchste Benchmarkergebnis? Nun ja, erstmal natürlich ein höheres Benchmarkergebnis aber aktuell ist die Community auf Hwbot noch ziemlich zerstritten ob die Benutzung von MVP bei aktuellen Benchmarks erlaubt ist oder nicht. Ein Grund wird sein, dass man je nach Benchmark nicht auf einen Blick erkennen kann ob Virtu MVP genutzt wurde und so ein großer Aufwand für die Ergebnis-Moderation in Kauf genommen werden muss. Daher ist es so, dass auf Hwbot aktuell die Nutzung von Lucid Virtu MVP nicht erlaubt ist.

Trotzdem möchten wir auf der nächsten Seite einen kurzen Einblick in die Möglichkeiten der Software geben und zeigen welche Leistungssteigerung möglich ist.
Aber starten möchten wir mit einem kurzen Überblick über die Leistungsfähigkeit der integrierten Intel HD 4000 Grafikeinheit.

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Zotac Z77-ITX WiFi HTPC + IvyBridge Check

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Auch im Bereich der HTPCs wird der Ivybridge nach und nach Einzug erhalten, wie es seine Vorgänger auch schon getan haben. Auf den folgenden Seiten wird das Zotac Z77-ITX WiFi, sowie der Einsatz des Ivybridge im HTPC näher betrachtet. Zotac war eine der ersten Firmen, die nahezu für jeden Sockel und jede Prozessorgeneration ein passendes ITX-Mainboard auf den Markt gebracht haben. So darf es zum Start des Ivybridge natürlich auch nicht an neuen Platinen fehlen. Neben den bereits erwähnten Z77-ITX WiFi wurde auch noch ein weiteres Mainboard auf Basis des H77 Chipsatzes angekündigt. Im Gegensatz zum Z77 Chipsatz stehen dem H77 Chipsatz aber keine Übertaktungsfunktionen zur Verfügung. Am Ende wird das Anwendungsgebiet des Nutzers darüber entscheiden, welches Mainboard in den HTPC wandern wird. Mit dem Z77-ITX WiFi hat Zotac ein Mainboard auf den Markt gebracht, das trotz seiner Größe jede Menge Extras und Spezialitäten bietet, die teilweise sogar auf den normalen ATX-Mainboards nicht anzutreffen sind. Dazu gehören beispielsweise WLan-Onboard, USB 3.0, Bluetooth und ein mSATA-Slot für passende Erweiterungskarten. Die nächsten Seiten zeigen aber nicht nur Details, Benchmarks und Übertaktungsergebnisse des Mainboards, sondern sie geben auch Auskunft über den allgemeinen Einsatz des Ivybridge in aktuellen HTPCs.

Wir danken Zotac für die schnelle Bereitstellung des Mainboards.

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Ivy Bridge und Arbeitsspeicher – Quo vadis RAM?

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Um das Thema des Arbeitsspeichers beim Ivy Bridge zu beleuchten, starten wir mit einem kurzen Rückblick. Kompatibilität und Optionen beim Sockel 1155 und Sandy-Bridge CPUs war ein heiß diskutierter und schwieriger Bereich. Technisch hatte Intel eine Lösung gewählt, welche den Speichertakt durch die Formel BCLK-Takt x 1,33 x Ram-Teiler bestimmte. Bei 100 BCLK ergab sich daraus beim Ram-Teiler von 1:7 ein realer Speichertakt von 933MHz , 1866 effektiv. Als Multiplikatoren standen Werte von 3 bis 8 zur Verfügung, was Takte von 800 bis 2133MHz effektiv ermöglichte. Durch die bekannte Problematik, dass das Übertakten via BCLK stark eingeschränkt war, erreichten selbst unter Extrem-Kühlung die besten Speichermodule nicht mehr als 2300 MHz effektiven Takt, 2400 waren unmöglich. Dazu kamen massive Probleme bei einigen Speicher-Chips. Der Großteil der Highend Rams mit den wohl besten DDR3-ICs, der Hyper-Serie von Elpida, lief auf P67 und Z68 Boards mit SB gar nicht, oder nur sehr eingeschränkt.

Ivy-Bridge – neue Optionen, neue Chancen?

Mit den neuen 22nm CPUs für Sockel 1155 hat Intel den IMC und die Optionen stark überarbeitet. Zum ersten stehen als Auswahl zwei Multiplikatoren für den BCLK zur Verfügung, neben dem von SB bekannten BCLK x 1,33 auch ein BCLK x 1,00 Multiplikator. Das ermöglicht eine feinere Abstimmung des Ram-Takts als beim SB möglich war. Zum zweiten wurden zusätzliche Ram-Teiler eingerichtet, maximaler Ram-Takt bei 100 BCLK ist nun 2800 MHz effektiv statt der 2133 beim Sandy Bridge. Die empfohlene Speicherspannung scheint unverändert zu sein. Der gelbe Bereich beginnt über 1,60V, der Warnbereich von 1,68-1,745V, danach beginnt im Bios der rote Bereich. Beginnend bei 800 MHz (400 real) können nun effektive Ram-Frequenzen von bspw. 1800, 1866,2000, 2133, 2200, 2400, 2600 bis hin zu 2800 Mhz gewählt werden. Diese liefen nach Bios-Update sowohl auf Boards mit Z68 als auch dem Z77-Chipsatz, auch viele P67 B3-Boards können die neuen Teiler nutzen. Natürlich nur bei entsprechendem Bios und Ivy CPU.

Autor: Michael Keilholz (websmile)

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