Archive for Dezember, 2012

ASUS Open Overclocking 2012 – Kiew / Ukraine

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Der Anfang dieser Geschichte wurde schon im März 2012 auf der Cebit gelegt. Dort lernte ich Smoke und Slamms kennen, die mich fragten, ob Interesse an einer Session im Sommer in Moskau besteht. Im Prinzip eine reizvolle Vorstellung…Nachdem einige Monate ins Land gezogen waren und die ursprünglich geplante Session nicht zu Stande kam, wurde aus Sommer Winter und aus Moskau Kiew. Der Vorteil von Kiew war recht simpel – für Europäer wird kein Visum benötigt und eine reizvolle Stadt ist es allemal. Auf dieser Basis wurde ein Wettbewerb für Osteuropäer ins Leben gerufen, ergänzt um 3 Teams aus Zentraleuropa. Insgesamt waren 12 Teams vorgesehen, 5 davon fix gesetzt. Diese bestanden immer aus 2 Overclockern. Als mein Partner wurde SF3D ausgewählt – sicherlich keine schlechte Option, seit Jahren Top 10 im hwbot und jede Menge Erfahrung bei Wettbewerben. Die 7 übrigen Teams qualifizierten sich über einen Online-Entscheid. Unter diesen befanden sich so klangvolle Namen wie Neoforce + S_A_V und GUN’G’STAR + DeDal. Insgesamt war die Teilnehmerliste quasi das „Who is Who“ der Osteuropäischen Overclocking-Elite.

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Meine Anreise erfolgte am Freitag Abend von Frankfurt nach Kiew. In der Ukraine angekommen überkam mich schon ein etwas seltsames Gefühl, die Sprache in keinster Weise kennend, die Schrift nicht lesen zu können und dann sicher von Vorurteilen geprägte Gefühle chauffierte mich ein Taxi gut 45 min vom Flughafen zum Hotel Nachts quer durch Kiew. Am Hotel angekommen war selbst der Fahrer nicht sicher, ob wir hier richtig waren, da weder Lichter brannten noch ein Eingang zu erkennen war. Zum Glück waren wir nur auf der falschen Seite angekommen, so dass der Anmeldung doch noch möglich war. Nach einem kurzen Smalltalk mit Petri ging es dann erstmal ins Bett.

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Am nächsten Morgen gab es an der Rezeption ein großes „Hello“, als sich alle Overclocker dort begegneten um mit einem Kleinbus zu der Arena gebracht zu werden. Nach einem kurzen Frühstück ging es an das Auslosen der Benchplätze und CPUs. Am ersten Tag waren 32M bei 5 GHz und PiFast vorgesehen, am nächsten dann 3DMark11.
Die Basis waren ein Maximus V Extreme mit i7 3770K, 7970 Matrix und Corsair Dominator Platinum. Petri und ich beschlossen trotz der kurzen Zeit zur Vorbereitung das Board gut zu isolieren und direkt das LN2-Setup aufzubauen. Das ersparte uns den Umbau in der halbstündigen Pause zwischen 32M und PiFast.

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Nach einigem probieren mit dem RAM, der mit Hynix-Chips ausgestattet war, die keiner von uns kannte, schafften wir mit „soften“ Timings den Speichertakt über 1400 MHz zu bekommen. Dies sicherte uns in dieser Disziplin einen sehr guten zweiten Platz aller Teams.

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Leider stellte sich beim Cool-Down der CPU relativ schnell heraus, dass die erste CPU mit einem Coldbug bei -160°C zu kämpfen hatte. Kurz entschlossen wählten wir die offerierte Option eine andere CPU zu wählen. Auch wenn es einiges an Zeit kostete, war es die bessere Wahl. Jedoch war auch diese CPU nicht gerade ein Goldstück und PiFast lief gerade mal mit 6,5 GHz. Zu allem Elend erhöhte ich am Samstag noch meinen persönlichen IB-Killcounter auf 7, so dass wir nur noch zusehen konnten, wie die anderen Teams ihre Scores verbesserten, was uns den 11. Platz in dieser Disziplin einbrachte.

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Nach Auftauen und Aufräumen ging es dann zu einem gemeinsamen Abendessen – Bier und Wodka, durfte dabei natürlich nicht fehlen. Hier sagen Bilder mehr als tausend Worte *hust* Nach einiger Diskussion mit Petri – er wollte feiern, ich schlafen. So trennten wir uns gegen 01:00 Uhr…wie sich heraus stellte keine so schlechte Wahl, selbst wenn die Aussicht auf Party umgeben von schönen Frauen verlockend war….

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Petri kam erst gegen 07:00 ins Hotel und verpasste so die Abfahrt um 09:30 Uhr zur Ocing-Arena und damit einen wichtigen Teil des zweiten Tages…

Egal, erst mal das System aufgebaut, die Karte hatten wir schon am Vortag präpariert. 
Ich fing an die CPU zu testen. Mit guten 6,4 GHz im PhysX-Test eine solide Basis, gebencht wurde dann mit sicheren 6,32 GHz. Leider stellte sich die bei mir komplett fehlende Erfahrung mit einer 7970 als Fa(il)tal heraus. Dank einiger Tips der Kollegen, die wirklich faire Sportsmänner waren, erreichte ich zumindest 15,8 K im 11er. Nach Mittag tauchte dann Petri auf, und schaute sich an, was ich da so trieb. Petri berichtete mir, dass er teilweise komplette Runs ohne eine Bildschirmdarstellung gemacht hat und nur an der mittels Multimeter ausgelesenen Spannung und/oder Spulenfiepen erkennen konnte, ob das System nocht lief. Mit dieser Erkenntnis machten wir uns ans Werk, die Karte höher zu treiben, leider ging der Veranstaltung vorzeitig das LN2 aus, so dass der relativ schwache Score von knapp 16 k nicht getoppt werden konnte. Die besten erreichten hier Werte um die 17 k. So blieb uns letztendlich nur der 10. Platz aller Teams. Leider musste ich aus beruflichen Gründen schon am Sonntag abreisen und konnte nicht noch einen Abend mit den Jungs verbringen.

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War Kiew eine Reise Wert? Eindeutig ja! Trotz eher durchschnittlichem Abschneiden hat man wie immer auf solchen Events nette Leute kennen gelernt, gute Gespräche geführt und ein mir völlig fremdes Land zumindest zu einem sehr kleinen Bruchteil erfahren. ASUS/Kiew, wenn ihr mich noch mal willkommen heißt – ich komme gerne wieder!

An dieser Stelle möchte ich mich speziell bei Slamms, Cyclone und ASUS für die (fast) perfekte Organisation bedanken, für die es der erste Event dieser Art war.
Den kleinen Wehmutstropfen des ausgegangen LN2 kann man den Kollegen gerne verzeihen 😉

Autor: Boris Küntzler (stummerwinter)
zum Thema im Forum

Streacom FC8 HTPC-Case

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In diesem Review werden wir das Streacom FC8 Gehäuse näher unter die Lupe nehmen. Streacom bietet diverse edle HTPC-Designs aus Aluminium an. Darunter auch Modelle, die sich vor allem durch die integrierte passive Kühlung für den Prozessor auszeichnen und somit eine ideale Grundlage für einen (beinahe) lautlosen HTPC darstellen. Genau in diese Kategorie fällt auch das getestete FC8. Dieses besticht vor allem durch die kompakten Abmessungen, die passive Kühlung sowie die massive Bauweise aus Aluminium. Das Gehäuse bietet eine sehr gute Basis für all diejenigen, die einen kompakten und lautlosen HTPC aufbauen wollen. Der Preis von 140€ ist nicht unbedingt günstig, ist aber, vor dem Hintergrund, dass das Gehäuse komplette aus Aluminium gefertigt ist, kein CPU-Kühler benötigt wird und das FC8 kein Produkt für den Massenmarkt ist, jedoch durchaus fair und angemessen. Wie sich das Gehäuse in unserem Test schlägt und insbesondere auch, wie sich die passive Kühlung in der Praxis bewähren kann, lest ihr in unserem Test.

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Cooler Master Silencio 650

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Cooler Master ist bereits seit vielen Jahren ein bekannter Hersteller im Bereich Gehäuse und Kühlung. Neben Neuvorstellungen gehört auch die Erweiterung und Aktualisierung bestehender Produktlinien zum Geschäft des  Herstellers. So geschehen auch mit der Silencio-Serie, die sich an Käufer richtet, die ein schlichtes und elegantes Gehäuse als Basis für einen besonders leisen Computer suchen. In unserem heutigen Test nehmen wir das neue Topmodell der Silent-Serie, das Silencio 650, näher unter die Lupe. Im Vergleich zu den älteren Modellen sind die Abmessungen leicht gestiegen, sodass auch aktuelle High-End Komponenten Platz finden. Neben der angesprochenen Silent-Ausrichtung besticht das Silencio 650 mit einer langen Liste an Features, wie beispielsweise einer integrierten Lüftersteuerung und einem „Boot-Umschalter“, mit dem bei zwei installierten Festplatten entschieden werden kann von welcher gebootet wird.
Wie sich das Silencio 650 in der Praxis schlägt, erfahrt ihr wie immer in unserer ausführlichen Review.

Wir danken Cooler Master für die Zusendung dieses Testsamples.

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Cooler Master Elite 120 Advanced

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Zweifelsohne liegen Systeme im ITX-Format derzeit im Trend und entsprechend boomt der Markt mit passenden Gehäusen. Von dieser Entwicklung möchten natürlich auch große und bekannte Unternehmen wie Cooler Master profitieren. Cooler Master ist bereits seit vielen Jahren erfolgreich im Geschäft mit Kühlern und Gehäusen tätig. In unserer heutigen Review präsentieren wir das Elite 120 Advanced, das sich vor allem dadurch auszeichnet, dass trotz der kompakten Maße eine aktuelle High-End Grafikkarte nebst 5,25“ Laufwerk und einem normalen ATX-Netzteil verbaut werden kann. Darüber hinaus soll das Gehäuse mit einer guten Ausstattung wie einem USB 3.0 Anschluss, zwei installierten Lüftern und nicht zuletzt mit einem günstigen Preis punkten. Ob Cooler Master mit dem Elite 120 ein Gehäuse gelungen ist, das nicht nur günstig, sondern auch sehr gut ist, lest ihr in unserem ausführlichen Test.

Wir danken Cooler Master für die Zusendung dieses Testsamples.

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Cooler Master Silent Pro M2 850W

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Als drittes Netzteil, welches den neuen Prüfstand versorgen darf, steht das Coolermasters Silent Pro M2 mit 850W Spalier. Der Name offeriert einen leisen Betrieb, mit 850W ist es dabei mehr als ausreichend dimensioniert um aktuelle High-End Systeme versorgen zu können. Preislich ist es mit ab ca. 110€ durchaus in seiner Leistungsklasse attraktiv angesiedelt. Und auch optisch kann es auf den ersten Blick überzeugen, ist die farbliche Gestaltung doch schlicht ausgefallen und passt so in Gehäuse unterschiedlicher Farben. Das M2 wird mit den bisher getesteten Netzteilen auf dem neuen Teststand verglichen. So gibt es bereits einige Messdaten, die zum Vergleich parat stehen. Wie uns das Netzteil gefallen hat und ob man zu dem Preis zuschlagen sollte, werden wir im folgenden Testbericht der AwardFabrik klären.

Unser Dank für die Teststellung geht an Coolermaster.

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