Assassin’s Creed


Einleitung
Wir schreiben das Jahr 1191 nach Christus. Der dritte Kreuzzug  hinterlässt seine Spuren im Heiligen Land. Mein Ziel ist es einen Mann namens Tamir zu töten. Ich weiß nur, dass er einer der größten Waffenhändler im Land ist und damit den Frieden bedroht. Im Armenviertel von Damaskus erspähe ich ihn, wie er gerade einen seiner Untergebenen öffentlich denunziert. Ich mische mich unter die Menge um unerkannt zu bleiben. Plötzlich wird Tamir wütend, zückt seinen Dolch und sticht auf seinen Gesprächspartner ein. Der Sterbende fällt in den flachen Brunnen, worauf sich das Wasser rot färbt. Meine Geduld ist am Ende. Der Waffenhändler geht weiter und hält kurz an, um sich einige Waren anzuschauen. Ich trete unauffällig aus der Menge hervor und zücke aus meinem linken Unterarm meinen versteckten Dolch, welcher an der Stelle herausfährt, wo ehemals mein Ringfinger gewesen ist. Ein präziser Stich in den Hals und er taumelt zu boden. Ich streife die Feder durch sein Blut, als Beweis für seinen Tod. Ehe die Wachen bemerken, was geschehen ist, tauche ich wieder in der Menge unter, klettere auf ein Haus und flüchte über die Dächer zum Treffpunkt.

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So, oder auch ganz anders können die Missionen  im neuesten Werk „Assassin’s Creed“ aus dem Hause Ubisoft Montreal ablaufen. Ganz anders? Ja! Denn das Spiel bietet viele Möglichkeiten seine Ziele zu erreichen. Ob ihr dabei geschickt und unerkannt agiert, oder lieber die direkte Konfrontation bevorzugt, bleibt komplett euch selbst überlassen. Für den ein oder anderen mag dies vielleicht wie ein Hitman im Mittelalter klingen, aber das Spiel hat noch weit mehr zu bieten.

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