Cooler Master CM Storm Enforcer



Erscheinungsbild Innen:

Die Seitenteile des Gehäuses sind mit jeweils zwei Schrauben befestigt, während aber nur die linke Seite mit Rändelschrauben gesichert ist. Nach dem Lösen kommt der komplett schwarze Innenraum zum Vorschein. Besonders auffällig ist der große Ausschnitt im Mainboardtray, der es ermöglicht, einen CPU-Kühler zu wechseln, während das Mainboard noch fest im Gehäuse verbaut ist. Neben diesem Ausschnitt sind noch weitere Öffnungen für das Kabelmanagement zu finden. Hinter dem Mainboardtray ist zudem genügend Platz, so dass sich nicht benötigte Kabel und die genutzten dort gut verstauen lassen. Im Enforcer lassen sich bis zu acht Erweiterungskarten verbauen, so dass auch ein Multi-GPU-Setup kein Problem darstellen wird.
Unterhalb der Einbauposition für das Mainboard befindet sich der Platz für das Netzteil. Bei überlangen Netzteilen muss die Halterung für 2,5“ Festplatten entfernt werden, da es sonst zu Platzproblemen führen kann.

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Insgesamt bietet das Enforcer Platz für sechs 3,5“ Laufwerke im Inneren. Die Plätze sind auf zwei Käfige aufgeteilt, von denen sich der obere ohne Probleme ausbauen lässt. Dann lassen sich zwar nur noch zwei 3,5“ Laufwerke verbauen, aber der Platz für Grafikkarten nimmt zu. Mit beiden Festplattenkäfigen lassen sich Grafikkarten mit einer Gesamtlänge von 270 mm verbauen. Nach dem Entfernen des einen Käfigs nimmt der verfügbare Platz auf 390 mm zu, so dass auch große Grafikkarten wie die HD6990 von AMD keine Probleme bereiten.
Soll als Systemfestplatte eine SSD genutzt werden, so kann diese in den kleinen Laufwerkskäfig verbaut werden, der sich zwischen dem Netzteil und dem Käfig für die großen Festplatten befindet. Er bietet Platz für zwei kleine 2,5“ Festplatten.
Eine weitere Möglichkeit zur Montage von SSDs ist in einen Einbaurahmen, der in den 3,5“ Schacht geschoben werden kann. So lassen sich bis zu vier Solid State Drives oder Notebook-Festplatten verbauen.
Über den Platz für die Festplatten befinden sich vier Schächte für die optischen 5,25“ Laufwerke. Von außen sind diese durch eine Tür geschützt. Es besteht auch die Möglichkeit, ein Diskettenlaufwerk oder ein anderes 3,5“ Gerät dort mit Hilfe der belegten Adapter zu verbauen, dann stehen allerdings nur noch drei Einbaupositionen für optische Laufwerke zur Verfügung.

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Es lassen sich bis zu vier Lüfter im Inneren des Gehäuses verbauen. Vorinstalliert ist bereits ein 200 mm Lüfter der in Front der mit roten LEDs bestückt ist. Er dient hauptsächlich zur Kühlung der Festplatten. Rückwärtig ist ein 120 mm Lüfter verbaut, der die warme Luft aus dem Gehäuse nach draußen transportiert. Im Gehäusedeckel lässt sich wahlweise ein weiterer 200 mm Lüfter verbauen oder stattdessen zwei kleine 120 mm Lüfter.

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