Cooltek U3 Gehäuse im Test

Einbau und Erfahrungen:

Beim Zusammenbau ist die im Handbuch vorgeschriebene Reihenfolge zwingend einzuhalten. Daher wurde zuerst das Mainboard mit CPU, CPU-Kühler und Speicher bestückt. Anschließend entfernten wir den 120 mm Lüfter an der Rückseite, um mehr Platz beim Einbau zu bekommen. Erst dann setzten wir das Mainboard ein. Danach kamen die Laufwerke und zum Abschluss Netzteil und Grafikkarte. Es kann auch erst das Netzteil und dann das Mainboard montiert werden, so wie es in der Anleitung vorgesehen ist.
Problematisch wie bei jedem anderen kleinen Gehäuse ist die Kabelführung. Es sollte auf jeden Fall ein Netzteil mit modularem Kabelmanagement verwendet werden, um nicht benötigte Kabel nicht verstauen zu müssen. Weil das Gehäuse wie bereits erwähnt nur über einen 120 mm Lüfter an der Rückseite verfügt, ist auch ein voll aktives Netzteil empfehlenswert, was für einen besseren Wärmeabtransport sorgt. Passive Netzteile sollten besser nicht in diesem Gehäuse verwendet werden, auch der Einsatz von Semi passiven Netzteilen könnte bzgl. der Temperatur je nach verwendeten Komponenten kritisch werden. Bei der Grafikkarte in Form einer 7900 GTO, die den Stromanschluss auf der Rückseite trägt, war es etwas mühsam die Stromversorgung anzuschließen, da sie so recht lang war. Besser sind dort moderne Karten, bei denen die Buchsen auf der oberen Kante des PCBs sitzen.

Insgesamt gefielen uns die Verarbeitung und auch die Entkopplung der Laufwerke sehr gut. Zu beachten ist noch das nicht Vorhandensein eines 5,25“ Schachts. Wird beispielsweise ein DVD-Rom oder Blu Ray Laufwerk benötigt, muss dieses extern angeschlossen werden.

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