EK Water Blocks Supreme HF Plexi



Testsystem / Testbedingungen:

In unseren Wasserkühlungstests kommt das bekannte Wasserkühlungstestgehäuse, welches Andreas Zelba (Otterauge) für die AwardFabrik gebaut hat, zum Einsatz.

Wichtig: Alle Tests finden in einem Computergehäuse statt

Die AwardFabrik legt Wert darauf, praxisnahe und realistische Bedingungen zu simulieren, auch wenn es etwas mehr Montagearbeit erfordert! Hier der Link zum Bau des Wasserkühlungstestgehäuses: Klick

Hier noch ein paar etwas ältere Archivbilder:

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Hier eine Übersicht von unseren Testsystem und den Wasserkühlungskomponenten:

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Testbedingungen:
Wir haben die Temperaturmessungen auf dem System mit zwei verschiedenen Einstellungen getestet. Die erste Testreihe fand mit den Defaulteinstellungen statt, somit wurde der Intel Core i7 965XE mit 3200MHz betrieben. Hier lag auf den MSI Eclipse Plus eine Spannung von 1,245V an. Die zweite Testreihe haben wir im übertakteten Zustand gemacht. Hier wurde der Prozessor auf eine Taktfrequenz von 3600MHz bei 1,385V übertaktet. So sieht man zum einen schnell die Unterschiede in den Kühlleistungen und zum anderen ist ersichtlich, wie der Kühler mit hohen Temperaturen arbeitet.

Testablauf:
Um den Prozessor auszulasten, nutzen wir das Programm Prime95. Wir lassen das Programm mit acht Instanzen für 60 Minuten laufen. Für die Temperaturmessung der Kerntemperaturen nutzen wir das Programm Coretemp. Dieses Programm zeigt die maximalen Temperaturen der Kerne während des Belastungstests an. Während des Tests haben wir ausgehend vom Aquaero Temperatursensoren verteilt, die die Temperaturen des Wasser und der Raumtemperatur messen. Nach 60 Minuten wurde der Durchschnitt (Ø) der maximalen Kerntemperaturen gebildet und mit Hilfe der Wassertemperatur wurde dann Delta T (?-T) errechnet. Delta-T dient dann als Vergleichswert zwischen den Kühlern.

Befestigung:
Um einen optimalen Halt für alle Kühler zu gewährleisten, wurde für jeden Kühler dieselbe Backplate genutzt. Hierzu verwendeten wir die beliegende Backplate des Alphacool Kühlers. Ausnahmen bilden jedoch der Swiftech Apogee, der D-Tek Fuzion und der Zern PQ-Plus, die aufgrund ihrer Bauweise nicht mit der Backplate kompatibel waren. So wurden der Swiftech und der D-Tek mit ihren eigenen Backplate befestigt und der Zern musste auf Grund eines anderen Gewindes der Schrauben ohne Backplate getestet werden.

Durchflusswerte:
Der Durchfluss der einzelnen CPU Kühler wurde mit einem Aquacomputer Durchflusssensor "high flow" G1/4 und einem Aquacomputer aquaero 4.00 USB gemessen. Im Gegensatz zu anderen Durchflusssensoren am Markt hat das verwendete Produkt einen geringen Widerstand und wirkt somit nicht als Bremse. Wir haben den Durchfluss in Litern pro Stunde gemessen, auch immer zum Zeitpunkt der Temperaturmessung.

Wärmeleitpaste:
Als Wärmeleitpaste nutzen wir die OCZ Freeze. Sie wurde jedes Mal in gleicher Menge und Art und Weise aufgetragen, damit die Testbedingungen für jeden Kühler dieselben sind. Um einen richtigen Sitz und die Verteilung der Wärmeleitpaste zu prüfen, wurde jeder Kühler zwei Mal montiert.

Messgeräte:
Um die Temperatur zu messen, nutzen wir 2 Temperaturfühler, die am Aquacomputer aquaero 4.00 USB angeschlossen sind. Die Lüfter auf dem Radiator wurden mit Hilfe des Aquaero auf 1200 Umdrehungen pro Minuten gedrosselt. Ebenso wurde der Durchfluss mit den Aquaero gemessen.

Wasserkreislauf:
Vom Ausgang der Laing Pumpe geht es zuerst in den CPU Wasserkühler. Anschließend wird das Wasser im Triple-Radiator herunter gekühlt und von dort aus durchfließt es den Durchflusssenor, bis es dann durch den Ausgleichbehälter wieder in die Pumpe gelangt.

Verschlauchung:
Für den Test haben wir den Masterkleer Schlauch 12,7/9,5mm klar (3/8"ID) verwendet. Die Verschlauchung war während des ganzen Testdurchlaufes unverändert. Die Schlauchgröße stellt mittlerweile einen Standard dar und ist somit in sehr vielen Systemen vertreten.

Umgebungstemperatur:
Die Umgebungstemperatur lag während des gesamten Testzeitraumes bei einem Tiefstwert von 17,7°C und einem Höchstwert von 19,3°C.