Exklusiv: Coolermaster Cosmos S


Innenleben
Nach dem Entfernen der linken Seitenwand fällt der Blick zunächst auf den Gehäuse-Boden. Da das Gehäuse den Einbau des Netzteils im unteren Bereich vorsieht, hat Coolermaster unterhalb des Netzteils eine Belüftungsöffnung verbaut, die von einem Filter abgedeckt wird. Das ist vorbildlich, da ein Netzteil die Luft, und ohne Filter den Staub, von unterhalb des Gehäuses anziehen würde. Der Filter kann mit einem Handgriff entnommen und gereinigt werden. Weiter fällt auf, dass im Boden eine weitere Möglichkeit besteht, einen 120mm Lüfter zu verbauen, welche ebenfalls mit einem Luftfilter versehen wurde. Dieser wird allerdings von der Unterseite des Gehäuses angebracht. Auch das kennt man in der Form nicht von Serien-Gehäusen.

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Als nächstes stechen die 5,25" Schächte hervor, an denen sich auffällige Befestigungs-Klammern befinden, die alle samt von einem großen, blauen Knopf geschmückt werden. Dieser Knopf ist alles, was zu Arretierung von Laufwerken benötigt wird. Blende abnehmen, Laufwerk einschieben, Knopf drücken – fertig. Zum Ausbau einfach erneut den Knopf drücken, und schon ist das Laufwerk wieder freigegeben. Auch wenn die Klammern und vor allem die blauen Knöpfe keine optischen Leckerbissen sind, sind sie trotzdem genial einfach.

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Zu erwähnen ist noch der entkoppelt angebrachte Laufwerkskäfig, der 4x 3,5" HDDs aufnehmen kann und in den untersten 3 Schächten montiert ist. Hier muss allerdings ein Schraubendreher zur Hand genommen werden, sowohl zur Entnahme des Käfigs, als auch zur Montage der HDDs. Gekühlt werden die HDDs von einem beleuchteten 120mm Lüfter.

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Lässt man den Blick weiter im Inneren des Cosmos S umherschweifen, fallen die Kabel der Lüfter und der I/O-Blende auf. Positiv zu bemerken ist, dass alle Lüfter einen 3-Pin Molex Anschluss haben, welche jedoch alle samt mit einem 3-Pin auf 4 Pin – Adapter ausgestattet wurden. So können die Lüfter sowohl am Netzteil, als auch am Mainboard oder einer Lüftersteuerung angeschlossen werden. So etwas ist leider längst kein Standard. Die Kabel der I/O-Blende sind ordentlich ummantelt und ausreichend lang, so dass sie keinen Grund zur Beanstandung liefern.

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