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  1. #1
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    Avatar von angoholic
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    Standard Prime95 FAQ + HowTo

    Obwohl es hier nicht immer um Stabilität geht, könnte es für den ein oder anderen trotzdem durchaus interessant sein und möchte es natürlich niemandem vorenthalten:

    Prime95

    Anmerkung:
    Orthos ist ein kleiner Teil von Prime mit anderem GUI, sieht zumindest so aus, aber:
    Orthos Prime baut auf Prime95 24.14 auf, das ist von 2006 und wird meines Wissens auch nicht mehr weiterentwickelt, also: Prime selbst benutzen!

    Natürlich wurde Prime nicht geschrieben, um die Stabilität von Rechnern zu überprüfen, sondern, wie der Name sagt, um Primzahlen zu berechnen. Auch auf den Entwickler George Woltman sei hier nur kurz verwiesen (Danke!) Jedoch kann man dieses „Ding“ auch für andere allzu bekannte Zwecke verwenden.

    Kleines simples Anfänger Vorwort:

    Ein Prozessor besteht hauptsächlich aus Transistoren, diese benötigen Spannungen, um zu schalten und Berechnungen durchzuführen. Dadurch werden sie warm.
    Generell gilt: Je wärmer eine CPU wird, desto langsamer schaltet sie.
    (Transistoren sind hochgradig temperaturabhängig, außerdem bewirkt eine Temperaturerhöhung quasi einen Offset.)
    Daraus folgt, der stabile Maximaltakt hängt auch sehr von der Betriebstemperatur ab. (Elektromigration ausgenommen bei großen Spannungen, aber auch ein nicht zu unterschätzender Punkt).

    Primzahlberechnungen selbst interessieren uns hier nicht mehr, wir widmen uns der Metaebene:

    Wie mache ich meinen Rechner stabil, nachdem ich ihn übertaktet habe?

    Hierfür gibt es in Prime den sog. „Torture Test“, welchen man über „Options“ oder nach Öffnen in der Regel erreichen kann.

    Wie funktioniert der Torture Test von Prime?

    Der beste Datentyp für große Zahlen ist eine Gleitkommazahl (float) und damit rechnen viele Programme und Prime ausschließlich und Prozessoren können damit ganz gut umgehen.
    Generell gibt es in der Mathematik im Rechner einen Unterschied zwischen der herkömlichen Art zu rechnen und der Gleitkommaarithmetik.
    Auch sei erwähnt, dass floats reelle Zahlen ihrer Größenordnung entsprechend oft nur runden können, das liegt an der endlichen Mantisse in der Darstellung einer Gleitkommazahl. Der Rundungsfehler ist bei einem System, wie es sein soll jedoch immer kleiner gleich der Maschinengenauigkeit des Rechners (oder einfach: Wann ist für den Rechner 1+x=0 mit x>0).
    Bei diesen großen Zahlen , die mittels diskreter Fouriertransformation aufgeteilt werden (Nachrichtentechnik), als Zwischenergebnis gespeichert werden ( weniger Speicherplatz benötigt) und mittels schneller Fourier Transformation (FFT) rücktransformiert werden (Prime benutzt die FFT auch um die schon ohnehin großen Zahlen nochmals und abermals zu quadrieren,auch eine Fehlerquelle!) kann es jedoch durchaus passieren, dass pro Takt mal ein Paar Transistoren mehr im Prozessor verpennen zu schalten oder diese wegen zu wenig Versorgungsspannung gar nicht umschalten können und damit Rundungsfehler entstehen, die selbst der Prozessor bemerkt und noch viel mehr.

    Ich will hier nicht weiter ins Detail gehen, für die Interessierten zum Schluss noch ein paar Quellen.

    Generell gibt es beim Torture Test vier mögliche Optionen, diese sollen der Hauptaspekt dieser Erklärung sein:

    Prinzipielle Vorgehensweise für die Anfänger: Spannungen soweit man sich damit auskennt fixieren, VCore und VDimm auf jeden Fall, VNB und VTT soweit es geht auch. Ansonsten mal im jeweiligen Mainboard Thread schauen. Auf keinen Fall gleich mal alles anheben. Der Rechner muss ja erstmal booten. Falls dies der Fall ist und er auch nicht im Windows idle abschmiert kann man mal ein wenig takten. Dabei ist es wichtig, erst mal mit Small FFTs die CPU einigermaßen stabil zu bekommen, bevor man an die anderen Sachen geht. Hinterher kann man mit Large schauen, was der Ram und (bei Intel) die NB so benötigen, um stabil zu laufen.

    • Small FFTs:

    Benutzt relativ kleine FFTs (8K-64K), die ständige Zwischenspeicherung erfolgt hierbei fast ausschließlich im Cache des Prozessors und der Hauptspeicher bleibt fast vollkommen unbelastet. Prime95 erzeugt normalerweise immer nur so „kleine“ FFTs, wie auch in den L2 Cache passen (genaugenommen:Faktor 16 kleiner), das spielt bei der Größe der Caches der heutigen Prozessoren jedoch kaum eine Rolle mehr, da ist nach einer bestimmten (512kB L2-->64kB) einfach Schluss. Vorteil hiervon: Sowas könnte man benutzen, um quasi isoliert zu testen, ob der Prozessor auch so rechnet, wie er denn soll, da kaum andere Komponenten beansprucht werden. Natürlich sollte hier nicht nebenbei etwas anderes gemacht werden, man will ja möglichst jeden Bereich im Prozessor abdecken und austesten.

    Fazit: Wenn Fehler auftreten, stimmt im Allgemeinen die Kernspannung des Prozessors nicht, falls immer derselbe Prozessorkern einen Fehler bringt. Bei Unregelmäßigkeiten liegt es oftmals auch an den GTL-Referenzspannungen, die bei einem real rauschenden Signal mittels Schalthysterese quasi falsch triggern.

    • In-place large FFTs:

    Wesentlich größere FFTs (128K-1024K) werden benutzt, um den Prozessor zu zwingen, mittels Northbridge über FSB mit dem Hauptspeicher zu kommunizieren und dort abzulagern, weil nur noch sehr kleine bis keine Teile von Zwischenberechnungen in den CPU-Cache passen. Bei dieser Einstellung wird jedoch nur immer ein und derselbe Teil des Arbeitsspeichers verwendet. Dies ist auch gewollt, denn was zu groß für den verfügbaren Hauptspeicher wäre, landet in der Auslagerungsdatei. Dieses Feature nennt sich „In-place“, um eben nur einen bestimmten Bereich im RAM zu beanspruchen. Vorteil hiervon ist: Viel Kommunikation mit der Northbridge (Warten, Organisation, usw.), hohe Belastung des FSBs und der Speicher wird enorm beansprucht. Natürlich rechnet hier die CPU auch wie wild, jedoch habt ihr sie ja so stabil bekommen, dass ihr überhaupt fertig booten konntet, um Prime zu starten, die „überlebenswichtigsten“ Bereiche der CPU sind hier also schon vorher versorgt, was nicht heißt, dass man die anderen vernachlässigen sollte.

    Fazit: Spannung und GTL der Northbridge, teilweise Speichersettings können so effektiv getestet werden.Auch die richtige VTT mit den passenden CPU GTLs tragen enorm zum Erfolg bei, genauso wie Registeradressierungen der NB etc.

    • In-Place Large Verlauf:

      1024K
      896K
      768K
      640K
      512K
      448K
      384K
      320K
      256K
      224K
      192K
      160K
      128K


    • Blend:

    Benutzt FFTs von „small“ bis „large“ (8K-4096K), jedoch mit dem Unterschied, dass nicht nur ein bestimmter Bereich im RAM genutzt wird, sondern den größtmöglich verfügbaren als Ringspeicher verwendet. In einigen Fällen kann es auch vorkommen, dass mehr Speicher allokiert wird, als eigentlich verfügbar ist. Dann geht die Berechnung auf der Festplatte in der Page-Datei weiter. Problem in diesem Fall ist, dass die CPU jedes Mal ein Ergebnis anfordert und relativ lange warten muss, bis sie die gewünschten Nullen und Einsen erhält. Auslastung wäre quasi 100%, weil ein Teil für die Berechnung reserviert ist, jedoch wird nichts gearbeitet und nur gewartet, kurz gearbeitet, wieder Pause und so weiter. Veranschaulicht und personifiziert kann man dieses Problem auch Beamten-Problem nennen . Hier sollte also darauf geachtet werden, dass die Harddisk nicht die ganze Zeit schnattert.

    Fazit: Hauptsächlich der größte Bereich des Speichers wird beansprucht, bei falschen Latenzen, Spannungen, etc. kann dieser „verpennen“ ein gefordertes Zwischenergebnis zu bringen und so können unter anderem Speicherfehler detektiert werden. Hierfür gibt es aber auch effektivere Methoden wie Memtest und Memtest86, die ich hier persönlich (zusätzlich) vorziehen würde.

    • Custom:

    Bietet manuelle Einstellmöglichkeiten der oben genannten Optionen. Hier ist vor allem der Test mit 8-4096K, „In-place“ mit 15 Minuten pro FFT Größe für das Rundum-Sorglospaket bezüglich Stabilität im heimischen Rechner beliebt, da man so eben fast alles durchchecken kann. Die möglichen Werte, die man einsetzen kann, sollten selbsterklärend sein, falls man bis hierhin gelesen hat.
    Falls die Max FFT Size < L2 Cache, kann man beispielsweise so auch einen Custom Run machen um die VCore auszuloten, falls man erst bei späteren Größen Probleme bekommen sollte.

    • Custom Run FFT Verlauf:

      1024K
      8K
      10K
      896K
      768K
      12K
      14K
      640K
      512K
      16K
      20K
      448K
      384K
      24K
      28K
      320K
      256K
      32K
      40K
      224K
      192K
      48K
      56K
      160K
      128K
      64K
      80K
      112K
      96K
      1280K
      1536K
      1792K
      2048K
      2560K
      3072K
      3584K
      4096K


    Generell gilt:

    Wenn Prime abschmiert, mit Fehler abbricht, oder gar der Rechner abstürzt, kann man davon ausgehen, dass das System auch im Alltag nicht stabil laufen wird (Der Fehler kann sich aber ziehen, ist das System ziemlich stabil, aber nicht vollkommen, so können Wochen vergehen bis zum ersten Fehler oder Absturz, man kann aber auch Glück haben bei bestimmten Programmen oder Spielen, die trotzdem laufen. Empfehlenswert ist diese Variante jedoch nicht.)
    Der Umkehrschluss gilt jedoch nicht unbedingt, das heißt: Prime läuft stabil muss nicht unbedingt heißen, dass die Kiste bombenfest läuft, jedoch ist dies zu 99,9% der Fall. Hier soll erwähnt werden, dass es kein Programm gibt und nie geben kann, dass 100% Stabilität garantiert, es gibt unbegrenzte Möglichkeiten und da sind die 99% eben schon viel.
    Die 99% hat man aber nur, nachdem man einen Custom-Run vollends beendet hat, das heißt, die FFT-Größen wieder periodisch von vorne beginnen
    Kürzere Runs von mehreren Stunden geben aber schon einen ganz guten Richtwert.


    Weitere positive Nebeneffekte vom Torture Test :
    Netzteil-Test und Voltage Droop, bei maximaler Beanspruchung über einen längeren Zeitraum kann es passieren, dass ein Netzteil nicht mehr genügend Spannung auf einer Schiene liefern kann und es somit zu einem Abfall kommt, durch welche auch Abstürze und Freezes entstehen können (Grafikkarte und / oder andere Komponenten bekommen damit unter Umständen auch mal zu wenig Saft, etc.)
    Außerdem kann man nun mittels den handelsüblichen Steckdosenadaptern, die Verbrauch messen können, den Maximalverbrauch des Systems ablesen, wenn man mittels anderen Tools wie ATITool für Grafikkarten noch die Grafikkarte aufscheucht. Soviel Power wird das System in der Regel nur in dieser Simulation ziehen.
    Im übrigen eignen sich andere Monitoring Tools wie Everest hervorragend zur Ergänzung zu Prime zwecks Droop-Überwachung, Temperaturen und viel mehr.


    Generelle Vorgehensweisen:

    1.Möglichkeit (direkte Methode, sofort hoher Takt für Anfänger geeignet):

    Default Settings laden, Spannungen (falls nicht durch Bios Default Werte schon fixiert auf feste Werte) unbedingt fixieren. Danach den FSB ein wenig anziehen und Speichersettings immer total lockern, versuchen zu booten (was auch gelingt wenn man nicht übertreibt).

    Prime Small für VCore auszuloten, falls dies erfolgreich ist, kann man die VCore als Fehlerquelle ziemlich ausschließen.

    Danach versuchen, Prime Large durchzubekommen. Bei einem Wolfdale Dualcore sollte das mittlerweile locker bis ~FSB500 ohne GTL Justierung funktionieren, bei einem Yorkfield bis ~FSB450. Warum die Arbeit mit dem Large wenn man sowieso noch höher will? Ganz einfach, (Board-)Spannungen in die Höhe reißen führt oft zu No Boot, so lernt man auch das Brett kennen. Beim Large gehe ich selbst meist folgendermaßen vor: (für FSBs größer als oben genannt) VNb so hoch, damit man booten kann, wenn Large sofort abbricht versuchen, ob es mit ein paar Stufen mehr funktioniert, falls nicht: Liegt es meist ausschließlich an der Busspannung (VTT) und den Hysteresen (GTLs). Die Nb GTL ein wenig verändern, schauen, mit welcher man überhaupt booten kann und diese so belassen.

    Dann kommt der etwas unangenehmere Part (gilt auch für Möglichkeit 2):

    Eine Tabelle anlegen, ob Excel oder klassisch auf einem Blatt Papier ist egal, wir brauchen keine Formeln. In diese Tabelle trägt man die VTT bspw. in Zeilenform auf und so ziemlich alle CPU-GTL Kombinationen dann als Spaltenüberschrift (meist kann man alles unter 0,6 vernachlässigen, auch hier gilt: Gefühl dafür bekommen!!). Mit der VTT beginne ich meist 2-3 Stufen unter der aktuellen (das kann bei geschickten GTLs funktionieren, so hält man sich die VTT auch noch niedrig). Diese muss man dann durchtesten, das dauert leider seine Zeit. Warum dies genau so nötig ist: Zu einer VTT von bspw. 1,26V passen bestimmte GTLs, zu einer höheren von 1,32V wiederum meist andere. Wenn die Justierung vom Board sehr beschränkt ist und man nur "ganze" Hysteresen-Multiplikatoren hat, kann es sein, dass ich die VTT mit 1,26V garnicht benutzen kann, weil bei 1,26V vllt. gerade mal eine ganz bestimmte Kombination passt, die mir mein Board nicht anbietet, prinzipiell aber genauso stabil sein kann. Vorsicht: Schnapszahlen-GTLs müssen keinesfalls besser funktionieren, auch müssen es keine "bekannten" Werte sein, wie 63/67, etc. Die NB GTL kann auch ganz anders aussehen, muss somit auch in keinster Weise zwingend mit den CPU GTLs übereinstimmen, die NB ist ja auf der anderen Seite vom Bus von der CPU ausgesehen, dort können sich Signale von anderen Hilfsspannungen etc überlagern und beeinflussen, kann also komplett anderes Wetter am anderen Ufer sein
    Was ihr dabei sehr schön sehen könnt: Nur mit der VTT und GTL Kombination kann es vom NoBoot bis hin zum stabilen System gehen. Wichtig: Jede CPU und jedes Brett ist einzigartig.
    Darum funktioniert auch sehr oft (abgesehen von Ramsettings, Kapazität -> beeinflusst VNb und ihre GTL etc) das Biossetting von User A meist absolut nicht bei User B.

    Doch ihr könnt auch ein wenig aufatmen:
    Durch die meisten Kombinationen kommt man relativ schnell, meistens BSOD, NoBoot oder sofortiger Abbruch oder nach wenigen Loops. Notizen machen im jeweiligen Feld, wie lange Prime läuft! Das ist manchmal ein wenig wacklig, weil es sein kann, dass es im ersten Run bspw 1024k komplett durchrennt und beim 2. Versuch mit selber VTT und GTLs schon beim 2. Loop abbricht, generell kommt man aber auch zum Ziel wenn man die Kombinationen nur einmal durchtestet, weil es so gut wie immer mehr als nur eine einzige Möglichkeit gibt, die letztendlich auch durchläuft. Hat man eine nette Kombi gefunden die stundenlang läuft, so macht man die Tabelle natürlich nicht mehr weiter aber das kann auch eine Weile dauern, gerade bei wenig Erfahrung. So und nur so bekommt man aber auch ein sehr gutes Feingefühl, welche GTLs bei einer CPU allgemein gut "ziehen" für einen bestimmten FSB Bereich und welche nicht.

    Hier will ich unbedingt auf das separate GTL-Howto verweisen, dort bekommt ihr gute Tipps, in welchem Bereich ihr suchen müsst, um eure Tabelle klein zu halten, etc. und was diese GTLs überhaupt sind.
    Wichtig ist mir an der Stelle hier nur, dass ihr eine kleine Tabelle macht und ein wenig probiert.

    Hat man dies endlich geschafft, geht man zurück zum Anfang und erhöht weiter den FSB, Prime Small, etc. In unteren Bereichen kann man auch mal größere Sprünge machen, nur sobald man die nötigen Erhöhungen der Boardspannungen nicht mehr im Griff hat und wild rumprobieren muss, war es wohl einen Schritt zuviel auf einmal. Kommen wir nun zur

    2. Möglichkeit (indirekte Methode),

    die ich persönlich bevorzuge und mich in sehr kurzer Zeit bisher immer ans Boardlimit gebracht hat. Hierfür sollte man aber Erfahrungen haben, wieviel Spannung ungefähr für welchen FSB nötig sind auf dem jeweiligen Chipsatz etc. Somit kann man sehr weit oben mit dem FSB anfangen. (natürlich nur, wenn man sich nicht wieder hoffnungslos probiert und garnichts geht ansonsten eben zurückschrauben)
    Ich drehe den Multiplikator der CPU auf das Minimum, nehme mir einen bestimmten FSB vor, den ich erreichen will und fange ein wenig darunter an.
    Voraussetzung natürlich mein Speicher macht das mit. Hier auch: Lockeres PL, trfc, etc.
    Bspw hätte ich gerne FSB600 und fange bei 575 an. Ich gehe nicht gleich auf 600 weil hier noch weitere Faktoren hinzukommen: Toleranzen von Bauteilen und Signalrauschen werden weiter oben natürlich heftiger, somit gibt es kein Universalrezept von Spannungen, mit denen dann ein stabiler Betrieb garantiert wird, die sogenannten Bios-Template-DAUs.
    Dazu nehme ich eine ausreichende VCore, ein wenig höher als für den "normalen" Takt mit größten Multi dafür nötig sind und brauche mich um Small vorerst eigentlich kaum kümmern.

    Strategie:Ich versuche sofort, Large stabil zu bekommen (so wie oben) und drehe hinterher den Multi hoch und lote die VCore noch zum Schluss mit Smalls aus, funktioniert, aber wie gesagt, nur mit ein wenig Erfahrung.


    Hinterher kann man noch den Speicher soweit es geht verschärfen und mit Blend und Memtest86 etc. testen.








    Anregungen, Wünsche, Fragen...Alles her :bigok:
    Und nun viel Spaß beim primeln.

    Wer nicht suchen will, Prime95 gibts HIER!
    oder hier




    Quellen:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Prime95
    http://de.wikipedia.org/wiki/Schnell...Transformation
    http://en.wikipedia.org/wiki/George_Woltman
    http://de.wikipedia.org/wiki/Gleitkommazahl
    http://de.wikipedia.org/wiki/Maschinengenauigkeit
    http://de.wikipedia.org/wiki/Diskret...Transformation

    Ich übernehme natürlich keine Haftung für Hardware-/Softwareschäden etc.
    Geändert von angoholic (22.12.2008 um 22:10 Uhr)

  2. #2
    AF-hwbot-team Avatar von memphis@mg
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    nice one! schön mühe gegeben! fein weiter so
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  3. #3
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    Avatar von stummerwinter
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    Schöner Einstand hier, WELCOME @ AF!



    Ich mach das mal Sticky!

    Ich schiebe den Thread aber mal in den OCing-Bereich...
    Geändert von stummerwinter (18.12.2008 um 17:59 Uhr)
    Zitat Zitat von Stuart Pigotts Weinreisen: PFALZ
    Das verbindende Element unter den Einwohnern der Pfalz ist die gemeinschaftliche Vorstellung ihrer Region als Paradies auf Erden, und dabei spielt der Wein - den sie fast vorbehaltlos postiv sehen - eine bedeutende Rolle.

  4. #4
    AF-hwbot-team Avatar von u22
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    Schöner Thread, aber hier das neuste Prime95 v25.9 klick

  5. #5
    AF-hwbot-team Avatar von HOSCHII
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    Sehr interessant! Danke dafür!

  6. #6
    AwardFabrik Crew
    Strebert
    Avatar von SeLecT
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    Schickes HowTo und willkommen auf AF Man kennt dich ja schon aus dem DFI P45 HWLuxx Thread
    AwardFabrik - a tribute to hardware

  7. #7
    AwardFabrik Crew
    Mr. 7 fu***** IB-Hertz!
    Avatar von angoholic
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    Danke, freut mich dass dies hier bei euch auch ankommt, werde die Tage noch ein wenig updaten!

  8. #8
    AF-hwbot-team Avatar von BorsT
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    Sehr informativ und gut geschrieben, Danke dafür

  9. #9
    AF-hwbot-team Avatar von chriFFer
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    Wirklich gut gemacht .

  10. #10
    Avatar von tAk
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    Enthält alles was man wissen muss!
    Klasse Arbeit.

    mFg tAk
    Game: Core 7i 980x @ ?GHz | EVGA X58 Classified E762 | 6GB Corsair Dominator GT 2000C8 | 4 GTX 480 | Intel G2 80MB SSD & 2 500GB Samsung F1 + 1TB Samsung F1 | Win7 Professional | Dell U3011 | TT1500W

  11. #11
    AF-hwbot-team Avatar von teurorist
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    auch hier ist ja im luxx schon kalsse geschrieben ich freu mich auf mein dfi
    I eXtremecooling

  12. #12
    Avatar von Grinsemann
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    hi,

    obwohl der Thread schon was älter ist denke ich das meine Frage hier gut rein passt.
    Mit dem neuen 26.4 hat sich der Verlauf der Tests leider komplett verändert.
    Hat einer schon nen Überblick und alle Verlaufslisten?

    Wenn ja würde ich mich darüber freuen und wäre bestimmt auch nützlich für den Startpost

    Gruß Grinse

  13. #13
    Avatar von Grinsemann
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    Ja Wahnsinn. Ein voller Prime 26.4 Custom Run dauert fast 19 Stunden !

    Er umfasst 70 Tests:

    640K 672K
    8K 10K
    720K 768K
    12K 14K
    800K 896K
    16K 20K
    960K 1024K
    24K 28K
    1120K 1152K
    32K 40K
    1200K 1280K
    48K 56K
    1344K 1440K
    64K 72K
    1536K 1600K
    80K 84K
    1680K 1728K
    96K 112K
    1729K 1920K
    128K 144K
    2048K 2240K
    160K 192K
    2304K 2400K
    224K 240K
    2560K 2688K
    256K 288K
    2800K 2880K
    320K 336K
    3072K 3200K
    384K 400K
    3360K 3456K
    448K 480K
    3584K 3840K
    512K 560K
    576K 4096K

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