SSDs sind ja nun schon eine Weile auf dem Markt und dementsprechend finden sie immer mehr Verbreitung. So kam gestern auch ein Touch-PC auf meinen Tisch, der eine SSD als Systemlaufwerk enthielt. Da sich an dem Rechner sonst nichts verändert hat, habe ich einfach das bereits vorhandene Festplattenimage aufgespielt und alles läuft wunderbar.

Nun ist es aber so, daß hier Windows XP Prof. verwendet wird. Über SSDs habe ich schon so manches gelesen/überflogen und weiß daher auch, daß nur Windows 7 SSDs wirklich 100% unterstützt (TRIM-Befehl usw.). Auf dem kleinen Rechner hier (600 MHz Intel-Mobilprozessor, 1GB RAM) macht Win7 aber wenig Sinn und von Vista brauchen wir ja garnicht erst zu reden.

Der Rechner dient als Kassensystem. Die verwendete Software nutzt Datenbänke und es werden typischerweise, mehr oder weniger ständig, Daten geschrieben, gelesen und auch gelöscht (Umsatz-/Bestandsveränderungen, Druckjobs usw.).

Die verwendete SSD ist eine Transcend TS32GSSD25-M (32 GB).
Der onboard-Controller ist ein "Intel 82801DB Ultra-ATA-Storage Controller" und die SSD läuft im IDE-Kompatibilitätsmodus.

Nun die Frage, was gibt es zu beachten bei SSDs in Verbindung mit Windows XP?
Was ich im Netz bereits gefunden habe:

- Dateiindizierung abstellen -> erledigt
- Auto-Defrag abstellen -> erledigt
- Datei-Timestamps abstellen (NtfsDisableLastAccessUpdate) -> erledigt
- Ram-Disk für temporäre Daten und Auslagerungsdatei -> da nur 1 GB RAM vorhanden nicht realisierbar/sinnvoll (theoretisch käme ich für Win und die Anwendung mit 512 MB aus, könnte also eine 500 MB Ramdisk erstellen, das reicht ja aber kaum für Auslagerungsdatei und TMP)
- Kopieren/löschen großer Datenmengen vermeiden -> kein Problem

Habt ihr noch weitere Tips?