Gigabyte Brix Launch-Event Hamburg

Am heutigen Freitag fand im schönem Ambiente des Radisson Blue Hotel in Hamburg die offizielle Launch-Veranstaltung zu den neuen Gigabyte Brix Ultrakompakt-PCs statt.

Eingeladen war das Who-Is-Who der deutschen Hardwareseiten – ein nettes Wiedersehen mit alten Bekannten von Hardwareluxx, Computerbase, Overclockers.at, HardwareReaktor sowie weiteren Hardware-Enthusiasten und Pressevertretern aus ganz Deutschland.

Durch die Veranstaltung führte Gigabyte’s Marcom und Customer Relationship-Manager – in gewohnt lockerer, aber dennoch sehr informativer Art und Weise. Einen großen Dank an dieser Stelle an ihn persönlich für die perfekte Organisation und Durchführung des Events!

 9 1

Am Anfang stand die Platzierung der Geräte in den verschiedenen Bereichen auf der Agenda – natürlich stehen für Gaming- und Multimedia andere Systeme zur Verfügung als für Industrie-/Digital Signage Anwendungen.

8

Die Serie unterteilt sich in verschiedene Ausbaustufen. Die „einfachen“ Brix basieren auf der Silvermont-Architektur mit Celeron-CPUs für POS und Digital Signage Anwendungen. Die Brix Pro richten sich mit vollwertigen i5 oder i7 CPUs an anspruchsvolle Anwender im Multimedia-Bereich.

10

Für die schnelle Präsentation eignet sich der Brix Projektor. Mit i3 CPU ausgestattet, ist diese Variante leistungstechisch zwischen den beiden anderen Brix-Systemen angesiedelt, bietet mit dem eingebauten Projektor allerdings ein besonderes Alleinstellungsmerkmal. Leider unterstützt das DLP-Objektiv nur WVGA (845×480) und kann damit einen dedizierten Beamer selten ersetzen – speziell wenn es gilt eine größere Leinwand bei Tageslicht zum Leben zu erwecken.

4 5 6 7

Die Brix Gaming-Serie soll als Steam-Maschine oder Konsolen-Alternative den Weg in die Wohnzimmer finden. Bei der Präsentation von CoD Modern Warfare und World Of Tanks lieferte das Testmuster mit i5-4200H CPU eine ordentliche Performance. Allerdings brachte der Lüfter Erinnerungen an FX5900 oder X1900XT zurück – hier muss man noch an Lüfterprofilen und TDP feilen.

11 14

Im Hands-On-Teil konnten wir die Systeme mit diversen Apps fernsteuern und uns von den verschiedenen Gimmicks der jeweiligen Systeme überzeugen. Insgesamt machten alle Testmuster einen guten Eindruck (abgesehen von der Läutstärke des Gaming-System) und die Software funktionierte reibungslos. Was man braucht ist ein schnelles WLAN – da fast alles kabellos läuft (wahlweise auch kabelgebunden) hängt die Input-Performance stark von der eigenen Netzwerkstruktur ab.

Es wird wahrscheinlich der Preis über den Erfolg der Systeme entscheiden. Das Gaming-System im „Rohzustand“ soll mit ca. 700€ zu Buche schlagen, was trotz der gebotenen Leistung recht hoch ist.
Die Systeme kommen ohne SSD und RAM, sind also an einigen Stellen individuell konfigurierbar. Für die Industrie ist es auch möglich die Brix-Hardware ohne Gehäuse zu beziehen um dort eigene AiO-Syteme nach eigenen Anforderungen aufsetzen zu können.

3

Auf Grund der Vielzahl an Herstellern, die auf den Markt der AiO/SoC-Systeme drängen, bleibt es interessant abzuwarten wie sich Gigabyte in dem Bereich behaupten kann. Die Hardware an sich ist grundsolide, es wird auf die zugehörige Software für die jeweiligen Bereiche und den Preis ankommen. Wir bleiben auf jeden Fall dran und haben uns ein Brix System zum Test reserviert. Und jetzt zum gemütlichen Teil… 😉

13 hhevening

Autor: Christopher Gross
zum Thema im Forum