Gigabyte X99 SOC-Force

Fazit

Das X99 SOC-Force gibt dem ambitionierten Overclocker alles an die Hand um sich mit der neuen Plattform anzufreunden. Die Erfahrungen von anderen Plattformen wie dem Z97 reichen in der Regel aus um sich schnell im UEFI zurechtzufinden. Selbiges ist stabil und zuverlässig – auch wenn man es gerade bei der Vielzahl der RAM-Timings recht schnell schafft in einer Bootschleife zu landen. Dann kommt man nur mit einem manuellen CMOS-Clear wieder in die Gänge. Die Buttons zur Taktsteuerung funktionieren einwandfrei und sind äußerst hilfreich wenn man schnell ans Taktlimit gehen will oder den BCLK feinjustieren / maximieren.

Fernab des Overclocking wurde auch die Ausstattung nicht vernachlässigt. So findet man im Gegensatz zum Z97 SOC z.B. einen vollwertigen Soundchip auf dem X99 Derivat. Genügend SATA Anschlüsse sowie PCI-Express-Slots bietet der X99 sowieso per se. Durch steuerbare LED-Beleuchtung und zweifelsohne auffällige Optik eignet sich das Board ebenfalls für Show-PCs oder waschechte Gaming-Kisten.

Preislich muss man tief in die Tasche greifen – 340€ für ein Sockel 2011 Mainboard sind oberes Spitzenniveau. Gerade wenn man nur Luft- oder Wasserkühlung einsetzt, kann man auch für weniger Geld auf den X99-Zug aufspringen.

Uns hat das X99 SOC-Force alles in allem sehr gut gefallen. Einzig so wirklich vermisst haben wir am Ende nur das externe OC-Panel – vielleicht bekommen wir dies ja auch nochmal in die Hände 😉

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