Lancool K6

Innenleben:

Beide Seitenwände können durch das Lösen zweier Thumbscrews einfach abgenommen werden. Auch hier zeigt sich die gewollte Verwandtschaft zu den teureren Voll-Alu-Gehäusen. Nach dem Entfernen der linken Seitenwand stellt sich zum ersten Mal tendenziell Ernüchterung ein. Das gesamte Innere besteht aus tristem Blech. Aber das haben wir schließlich erwartet.

Die Aufteilung ist einfach und bietet keinerlei Überraschungen. Die 5 ¼“ Schächte nehmen den oberen Teil der Front ein, 2 Schächte verfügen über Kunststoff-Clips, die Schraubenloses Montieren von Laufwerken ermöglichen. Unter den 5 ¼“ Schächten befindet sich der HDD Käfig. Die HDDs werden hier 90° versetzt, also von der Seite eingebaut, was den Einbau wirklich stressfrei gestaltet. Zudem ist für jede HDD ein einzelner, entkoppelter Schlitten vorhanden. Dieser wird über ein wirklich genial gelöstes Befestigungskonzept einfach in die Halterung gelegt, hält so fest und ist durch gummigelagerte Schrauben vom Gehäuse entkoppelt. Um die HDD in den Schlitten einzubauen, muss einfach die Schwarze klappe des Schlittens geöffnet und die HDD eingelegt werden. Danach wird die Klappe wieder geschlossen, und die Festplatte sitzt fest. Für dünnere HDDs liegt dem Lancool K6 ein extra Satz Moosgummi-Platten bei.

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Der Rest des Gehäuseinneren ist unspektakulär und muss nicht besonders erläutert werden. Einzig der Netzteil-Käfig sollte noch Erwähnung finden, denn das Netzteil muss von innen eingebaut werden. Ein Umstand der in Zeiten von abnehmbaren NT-Blenden eher verstaubt anmutet. Der Käfig hat jedoch die für aktuelle Netzteile notwenigen Bohrungen, um den Sinn des Netzteillüfters nicht ad absurdum zu führen.

Zu guter Letzt widmen wir uns noch der Rückseite des Mainboardtrays. Hier sind vor allem die ausreichend dimensionierten und mit gefalzten Kanten versehenen Ausschnitte zu erwähnen, die das Verlegen von SATA- und Netzteilkabeln wirklich enorm vereinfachen. Auch die beiden Haltebügel sind dem Kabelmanagement wirklich dienlich, so etwas sollten auch andere Hersteller verbauen. Der Mainboardtray ist herausnehmbar, den Mechanismus kennen wir z.B. vom LianLi PC-A77. Einfach 2 Thumbscrews lösen, den Tray leicht in Richtung Front schieben und heraus nehmen. So wird das Einbauen des Mainboards zum Kinderspiel, Erweiterungskarten können auf diese Art allerdings nicht verbaut werden.

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