MakerBot Replicator+ und Mini+ im Fokus

Spezifikationen und Impressionen Mini+

Zum aktuellen Einführungspreis von rund 1200 Euro inkl. MwSt. (anschließend ca. 1500 Euro) bekommt man zwar keinen gigantisch großen, dafür kompakten und ausgereiften Drucker.  

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Trotz der prozentual um ein Viertel angestiegenen Größe und nunmehr 101 x 127 x 127 mm Bauraum bleibt der Mini+ ein kleinerer Vertreter seiner Zunft. Schaut man sich auf Thingiverse (bzw. diversen anderen Plattformen für 3D Druckdaten) genauer um, findet man jedoch viele Teile, die sich problemlos drucken lassen. Die meisten interessanten Objekte bestehen aus mehreren kleineren Einzelteilen. Diese können dann problemlos nacheinander gedruckt werden, wodurch sich am Ende auch größere Objekte schaffen lassen.

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Generell neigt man nach einer Weile dazu die Größe seiner Drucke etwas einzuschränken, da ein voll ausgenutzter Bauraum auch immer sehr lange Druckzeiten bedeutet. Der Mini legt um ca. 10% an Produktivität zu, ist im direkten Vergleich mit dem Replicator+ allerdings etwas langsamer. Als Einstiegsgerät oder Ergänzung zu einem vorhandenen Drucker kann man ihn uneingeschränkt empfehlen.

Besonders wenn Platz und Budget knapp sind, man dennoch einen Drucker oberhalb der Hobbyklasse mit ausgereifter Software und Thingiverse-Integration sucht, dürfte man mit dem Mini+ sehr gut aufgehoben sein. Außerdem bieten die Funktionen von MakerBot’s Print bzw. Mobile Software die Möglichkeit mehrere Drucker in seinem Netzwerk per Remote-Steuerung zu bedienen und überwachen.

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