Sapphire HD4770

Einleitung:

In unserer heutigen Review wollen wir uns die Radeon HD4770 einmal genauer ansehen. Der RV740 Grafikchip, der auf der Karte verbaut wird, stellt in vielerlei Hinsicht ein Novum dar. Mit dem RV740 führt man erstmalig einen Grafikchip ein, der in einer 40nm breiten Fertigungsstruktur hergestellt wird. Somit werden höhere Taktraten bei gesenkten Kernspannungen ermöglicht. Interessant ist dabei auch, dass damit auch erstmalig ein Grafikchip in einem kleineren Fertigungsprozess hergestellt wird als ein aktueller Prozessor. Bisher waren die Prozessorprodukte die Vorreiter in Sachen neuester Fertigungstechnologien.

Die technischen Daten der HD4770 lesen sich interessant. So verfügt die Karte über 16 ROPs und 32TMUs sowie 640 Shadereinheiten. Trotz dieser relativ hoch angesetzten technischen Spezifikationen stellt man dem RV740 nur ein 128bit breites Speicherinterface zur Seite. Kaschiert wird dieses Manko durch die Verwendung von modernem GDDR5 Speicher, sodass die Speicherbandbreite dennoch auf einem hohen Niveau liegt. Es erscheint, als wäre es günstiger, teuren GDDR5 Speicher mit einem 128bit Speicherinterface zu verbauen, als dieses 256bit breit zu bauen und dafür auf GDDR3 Speicher zu vertrauen.
Wir sind gespannt, wie sich diese Faktoren auf die Leisungsfähigkeit auswirken.

Sapphire hat uns freundlicherweise erneut bei dieser Review unterstützt und uns eine Radeon HD4770 Full Retail für einen Test zur Verfügung gestellt.

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