Team-Session der AwardFabrik im Mai 2015

Nach langer Abstinenz war es endlich mal wieder Zeit für eine Overclocking-Session der AwardFabrik. Ziemlich kurzfristig auf die Beine gestellt, gedacht als Alternative zur Computex (für alle die sich den Flug nach Taipeh sparen wollten), fiel die Wahl ziemlich schnell auf das DGH in Haiger-Langenaubach. Wohl auch der kurzen Vorlaufzeit geschuldet, fanden sich incl. Besucher gerade ein Dutzend Leute ein. Egal, Stickstoff war dafür genügend da, an dieser Stelle vorweg Danke an Herrn Muhl fürt den Super-LN2-Service!

LN2 

Ich traf am Samstag so gegen halb Zehn ein, erstmal aufschließen, den Stickstoff entgegen nehmen und die wichtigsten Sachen vorbereiten – sprich Kaffee-Maschine anschließen und Bier kalt stellen 😉
Neben den Kollegen der AF kamen auch noch Don_Dan von XtremeSystems und Eisbaer798 von Hardwareluxx dazu. Besondere Freude kam bei mir auf, dass zumindest 2/3 der Benchbrothers sich ankündigten – nicht selbst verständlich bei der langen Anreise, was auch für Strunkenbold galt!

Ziel war es neben Punkten fürs Team noch ein paar Scores für den Old-School-Contest im bot zu erzielen. Persönliche Anmerkung dazu: irgendwie habe ich kein Glück bei CPUs…mein „neuer“ Hassfail – die Ergebnisse unter Luft ließen mich noch hoffen – erwies sich als kompletter Reinfall, trotz spontan-Board-Kauf bei einem großen Versandhändler in der Nähe.

So ging dann mein Plan für 3D01 und AM3 überhaupt nicht auf, was aber ja eigentlich keine Überraschung mehr ist. Naja, dann wenigstens noch was fürs Team machen, soweit der Plan…Im Gepäck dafür ein Sockel 939-System mit einem alten DFI-NF4 Ultra-D als Basis und ein paar Corsair BH-5 dazu. Sollte ich wenigstens das System noch übertakten können? Dazu später mehr…

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Zunächst mal mit den Cottbusser Jungs ein Bier zum Mittag, dann aufbauen, Leute begrüßen, System aufbauen und Stickstoff abfüllen. Irgendwie kitzelt es immer noch ein wenig beim abfüllen der ersten Kanne. Wie bereits angedeutet erwies sich der Hassfail als kompletter Reinfall, AM3 gerade mal mit 6 GHz, naja, was soll ich da noch sagen… Insofern sehr schade, da die ASUS GTX 980 STRIX unter Luft schon ganz easy 1600 MHz auf dem Core machte – da wären sicher ein paar gute Ergebnisse drin gewesen.

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Der CATZILLA war mit der Karte auf Luft eigentlich schon mal ein guter Start, aber viel sollte auch nicht dabei raus kommen.

Besser hingegen lief es bei Strunkenbold und der Benchbrothers. Die Drei konnten doch recht Ansprenchende Scores erzeugen. Leider gelang es Lübke nicht sein P3-System für den Old-School-Wettbewerb richtig ans laufen zu bekommen.

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Einen separaten Bericht der Cottbusser Jungs gibt es hier zulesen: Bericht der Benchbrothers

Dazu noch eine Anmerkung in Sache eines Dritten…das Design des BEAST erinnert doch sehr an die Otterpötte in der Version 3 und 4, lediglich in eckiger Ausführung, ob da jemals mit Andy gesprochen wurde?…

Nach einem ersten ernüchternden Setup mit dem 4770K baute ich was Altes auf…Man, waren das noch Zeiten – keine Maus im BIOS, aber immerhin (zum Glück auch noch vorhanden) 4 Speicherplätze für BIOS-Profile! Hier ist die Rede von einem DFI NF4 Ultra D…

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Mitsamt einem San Diego und 2 x 512 MB CORSAIR BH-5 bestückt ging es dann mit Hilfe von fuzz3l und Strunkenbold daran, noch einen Score für den Contest abzuliefern. Ziel war es mit einem max. CPU-Takt von 2801 MHz im 1M eine möglichst schnelle Zeit rauszuholen. Nach den Vorgaben der anderen Teams war klar, dass nur ein guter Score mit den BH-5 @ 280 MHz bei 2-2-2-5 drin sein konnte.

Während der Vortests kam ich so auf etwa 274 MHz bei 3,7 V. Mit kalter Luft (etwa 12 °C) ging es dann schon etwas weiter Richtung 277 MHz. Es war also klar, dass der RAM kalt gemacht werden müsste, nicht zu viel, nur ein wenig. Dazu kam mit der Ghetto-Pot (Alu-Folie mit Münzen) von angoholic in den Sinn.
Die besten Zeiten der anderen Teams lagen dabei unter 28,5 s. Nach einigen Fehlversuchen war der RAM tatsächlich stabil bei etwa 10°C, gemessen am Riegel selbst. Da die CPU das ganze locker bei Luft mit machte war erst mal kein Kondenswasser zu erwarten und wir gingen fröhlich ans Tweaken. Nach einen Versuchen brachte schlieslich die Kombination aus Realtime mit Copy-Waza und quasi allen Diensten aus auf meinem Uralt-OS den Durchbruch. Wir konnten den vorgelegten Score tatsächlich noch mal um 0,04 s unterbieten!

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Angespornt von dem Erfolg ging es dann noch mal an den Sockel 1150 mit einem neuem Board. Aber nach kurzer Zweit war klar – die CPU taugt einfach nichts unter LN2. Der erneute Versuch brachte gerade mal 100 MHz mehr. Nach diesem ernüchternden Versuch ging ich dann über zu Bier trinken und quatschen…

Eigentlich sehr schade, die STRIX hat wirklich Potential, damit wäre ein guter 01er drin gewesen, aber, hätte, hätte Fahradkette…Was bleibt ist eine gute Zeit mit anderen Overclockern und alten Bekannten vom Team LDK (ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben, dass da der ein oder andere noch mal was macht…)

An der Stelle nochmalig Dank für die Unterstützung von ASUS und ENERMAX!

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