Vorstellung und Ergebnisse: Foxconn „Digital Life Renaissance“

Zum Overclocking Test bei der AwardFabrik hat sich am Dienstagabend das "Digital Life Renaissance" Mainboard des Herstellers Foxconn eingefunden. Das "Digital Life Renaissance" Mainboard ist das erste Foxconn Board mit X58 Chipsatz und unterstützt Intels Core i7 und Core i7 Extreme. Auf das ATX-Board passen sechs Speicherriegel des Typs DDR3-1333/1066.  Mit einer maximalen  Speicherkapazität von 24 GByte, kann der Speicher im Triple-Channel mit bis zu 1600 MHz in übertaktetem Zustand arbeiten. Weiterhin gehören vier PCIe 2.0 x16 Slots für den Betrieb von SLI und Crossfire zur weiteren Ausstattung. Außerdem verfügt es über Firewire, Gigabit-LAN und eine 8-Kanal-Soundkarte, sowie sechs SATAII-, zwei eSATA- und zwei SAS-Anschlüsse. Wir sind gespannt wie sich die Platine in unserem OC-Test schlagen wird. Mit 26 Fotos möchten wir euch die Zeit bis zu den ersten OC- Ergebnissen etwas verkürzen. 


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Technische Daten:

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Erste Fotos:

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Das Bios im Detail:

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200 "PQI" Takt Prime Stable:

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SuperPI 32M mit 4GHz/ on Air:

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Was uns bisher während unserer Tests am Mainboard so aufgefallen ist:


Positiv

+ Speicher KITs mit D9JNM/ GTS und Samsung Chips wurden auf Kompatibilität getestet und laufen problemlos auf dem Mainboard.

+ Das Bios beinhaltet alles Wichtige und ist sehr übersichtlich. Die Einstellmöglichkeiten sind für ein vernünftiges OC zu betreiben, absolut ausreichend.

+ Die Spannungen lassen sich mit kleinst möglichen Unterteilungen sehr genau einstellen.

+ Das Board bleibt mit der Passivkühlung auch bei längeren Prime Sessions sehr kühl und muss nicht aktiv gekühlt werden. Selbst auf eine ordentliche Gehäusebelüftung muss man nicht achten, da die Kühler noch nicht mal lauwarm werden.

+ Das Mainboard startet sehr schnell im Vergleich zu Intels X58 SmackOver und läuft sehr stabil.



Negativ

– CL7 ist nicht einstellbar auf dem Board. Das Board stellt automatisch auf CL8 um was mit dem Bug im CPUZ mit CL9 ausgelesen wird. Scheint wohl ein Fehler im Bios zu sein.

– Störend ist weiterhin das es keine Biosprofile zum abspeichern gibt und das Mainboard bei einer falschen Einstellung resettet werden muss. Nur in wenigen Fällen startet das Board bei einer falschen Einstellungen wieder von alleine. So muss jedes mal alles neu eingestellt werden, was natürlich enorm aufhält.

– Der höchste einstellbare RAM Teiler ist DDR3 1066. Andere RAM Teiler sind da, auch einstellbar, werden aber nicht übernommen.

– Ein Turbomodus (+ 1 Multi) ist leider nicht vorhanden, zu Mindest hab ich in dem Bios keinen gefunden der sich zuschalten lässt.

– Der Northbridgekühler ist mit 3,5cm recht hoch geraten und könnte mit bekannten CPU Kühlern die recht "tief" gebaut sind kollidieren.



Um eine Vergleichbarkeit mit zukünftigen Mainboards zu gewähren, haben wir nun den PQI Takt auf 180 eingestellt und den Multi auf 18 angehoben was einen Prozessortakt von 3600MHz ergibt. Dies sollten alle zukünftigen X58 Mainboard schaffen. Mit dieser Taktfrequenz werden nun alle Benchmarks durchgeführt und aufgezeichnet.


Hier das Testsystem:

CPU: Core i7 920 @ 180x 20= 3600MHz
Mainboard: Foxconn "Renaissance"
Speicher: Corsair XMS3-2133MHz @ 1450MHz CL8-7-7-21-4-8-4-4-72
Netzteil: Corsair: HX1000 Watt
Grafikkarte: Asus EAH4870X2 @ 800/940
Cooling: Thermaltake TMG IA1
Betriebssystem: Windows XP

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Hier die Ergebnisse:

Super PI 1M/ 32M

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wPrime 32M/1024M

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pifast:

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Aquamark:

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3DMark2001:

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3DMark2003:

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3DMark2005:

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3DMark2006:

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Fazit:

Das Foxconn "Digital Life Renaissance" wirkt bis auf wenige Mängel, die sicherlich mit einem baldigen Bios Update behoben werden, schon sehr ausgereift. Auch unseren OC Test mit Prime95 stabilen 200 PQI Takt und SuperPI 32M stabilen 4000MHz Prozessortakt, meistert das Mainboard problemlos. Letztendlich waren wir bei unserem Übertaktungserfolg leider mit dem Core i7 920 Prozessor etwas eingeschränkt, der ab 3600MHz zu viel Spannung benötigt hätte und recht heiß geworden wäre. Wir haben uns letztendlich dazu entschlossen den kompletten Test mit 3600MHz und sehr moderatern Spannungserhöhnungen durchzuführen. Um 3600MHz Prozessortakt zu erreichen, musste lediglich die CPU Spannung um 0,05V und die VTT Spannung um 0,15V angehoben werden. Trotz Spannungserhöhungen und ärgster Belastung, wurden die passiven Mainboardkühler gerade mal lauwarm. Selbst mir einer sehr schlechten Gehäusekühlung sollte es da keine Probleme geben. Sehr gut.

Achtung: Der Northbridge Kühler ist mit 3,5cm etwas hoch geraten und wird sicherlich mit dem ein oder anderen CPU Kühler kollidieren, bei dem die Kühllamellen recht weit unten anfangen. Von Thermaltake ist man ja gewohnt das die um den CPU Sockel etwas Luft lassen, aber auch dieser lag schon leicht auf dem Northbridge Kühler auf. Andere Kühler wie ein Scyte Mugen wird höchstwahrscheinlich nicht passen. Siehe Foto:

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Bezüglich der nicht funktionierenden RAM Teiler, des CL7 Bugs und dem fehlenden Turbomodus sollte ein Bios Update baldmöglichst Abhilfe schaffen. Wir werden Foxconn die kleinen Mängel mitteilen und so bald es neue Informationen zum Thema gibt euch im Thread informieren.

In den letzten beiden Tagen hat sich beim Verkaufspreis des Mainboards einiges getan. Von ehemals 302,-€ ist der Preis beim günstigsten Anbieter im geizhals um über 10% gefallen und liegt nun bei attraktiven 266,-€.

Die AwardFabrik/ No_Name