Wielander „Morgenstern“


Vorwort

Nachdem wir in der Vergangenheit bereits Komplettsysteme von K&M Elektronik und MIPS Computer getestet haben, wird es Zeit mit einem neuen Test nachzulegen. Wir bekamen die Möglichkeit vom Onlineversandhaus BUG Computer Components AG (e-bug) ein Edelsystem der Hausmarke „Wielander“ zu testen. e-bug mit Sitz in Alfeld ist bereits seit 1993 in der IT- Branche am Start und gehört zu den größten IT- Versandhandelsunternehmen Deutschlands. Interessierte können sich hier das 2mb große Firmenprofil herunterladen.
Mitte 2006 rief e-bug die Wielander Serie ins Leben. Bereits wenige Monate später konnte dieser Name in der Gamerszene einen fast schon legendären Ruf erringen. Nachdem die Wielander Baureihe stetig erweitert wurde, hat man mittlerweile sein reines Gamerimage abgelegt und den Weg ins heimische Wohnzimmer gefunden. Drei Preisklassen sollen dem Endkunden den Einstieg in die PC Oberklasse erleichtern. Angefangen bei der preisgünstigen „Heldenklinge“, die bei 999,- Euro beginnt, bis hin zum 5199,- Euro mit SLI und Intels 6800 Quadcore ausgestatteten „Thorshammer“, deckt die Wielander Serie das komplette Spektrum ab.

Der Wielander: Benannt nach dem sagenhaften Schmied Wieland, dem magische Fähigkeiten bei der Ausübung seines Handwerks zugeschrieben werden. Was seine Esse verließ war stahlgewordene Perfektion. So ziert auch das Logo das einfache Handwerkszeug eines Schmieds.

Die e-bug Werbekampagne ist ganz im Dunkeln der germanischen Mythologie angesiedelt und verzichtet völlig auf techniklastige Marktschreierei. Schlicht und allesamt schwarz kommt die komplette Wielander Serie daher. Kein bunt, kein Modding, nur schwarzes Metall. Für unseren Test bei der AwardFabrik hat sich der Wielander "Morgenstern" 1X23N Vista mit sehr komfortabler Ausstattung eingefunden. Wir sind gespannt, ob das Wielander-System hält was der Hersteller in seiner Werbung verspricht.

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(1) Der Morgenstern
Der Morgenstern war eine im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit gebräuchliche Hiebwaffe. Er war vermutlich ein Abkömmling des antiken Knüppels oder des Dreschflegels (ersteres ist wahrscheinlicher). Die klassische Ausführung bestand aus einem bis zu 50 cm langen, kräftigen Holzstab als Griff an dessen Ende der Kopf, eine schwere Eisenkugel, saß (etwa 8 bis 12 cm im Durchmesser). Diese war mit etwa 1 bis 2 cm langen Spitzen besetzt.